(f)roh & frei leben. silkes roh-vegane welt.

Nut Nougat Chocolate Cream, Raw, Vegan, Keto/Lowcarb – Recipe

No matter, how much i have to do (and there is a lot these days), i do eat at some point in between. So new recipes are coming up all the time. Lately, i created this new variation of a raw, vegan, lowcarb (keto!) nut nougat cream. One more RawTella. Delicious and absolutely addictive 🙂 … yet much better for your body than all these nut nougat creams your supermarket offers. And sometimes it just has to be chocolate, no?! 😉

This is a very fresh version of RawTella, so you cannot store it and have to eat it right away. No self-discipline needed 😉 😀

So today i want to share the recipe with you. Here it comes! You can just spoon the cream, or layer it with (e. g.) lettuce, avocado, berries and enjoy this well balanced, nutritious, satisfying meal, low in carbs and high in vitamines and minerals.

What you need:

  • 1 avocado
  • hazelnuts
  • raw cacao powder
  • stevia powder

Choose the amounts on your own, depending on how much cream you want to have. Use about the same amount of avocade (measured without peel and pit) and hazelnuts. Add cacao and stevia to taste. Feel free to also add some spices, like turmeric latte mix, or ashwaganda.

Directions:

Start with grinding the hazelnuts. Grind same until the mixture starts to become oily. Take some time to do this. You will want to pause in between and let the nuts cool down to prevent them from being heated to more than 42°C/107°F.

Tipp: Grind a bigger amount of nuts and store in a jar in fridge. That way, your daily preparations won’t take too much time.

Blend avocado, ground nuts, cacao and stevia. You will get a very thick cream. If you prefer it to be more creamy, or if your blender won’t make it this way, add some water.

Finished – enjoy your rawtella as fresh as possible. I recommend to add a handful of greens 🙂

Did you like this? If so, you will find lots of raw vegan ketogenic recipes in my eBook – have a look here!

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Nuss-Nougat-Creme II – keto, roh, vegan. Noch ein Rezept.

Egal, wie viel gerade zu tun ist (und da ist grad viel 😉 ) – essen tu ich doch immer. Und neue Rezepte entstehen dabei gewissermaßen nebenbei. KĂŒrzlich hab ich eine weitere Variante einer absolut göttlichen, hochgradig suchterzeugenden, Nuss-Nougat-Creme kreiert. Eine frische Variante diesmal – schmeckt frischer und muss auch frisch gegessen werden, also nicht zum Aufbewahren geeignet. Aber bei Schoko-Cremes ist das ja nicht so schwer, ne 😉 😀

Und natĂŒrlich will ich dir das Rezept dafĂŒr nicht vorenthalten – hier ist es also. Du kannst die Creme einfach so auslöffeln, oder sie zum Beispiel als Zutat fĂŒr eine frische Torte verwenden – geschichtet mit Salat, Beeren und Avocado. Ein vollstĂ€ndiges, ausgewogenes, kh-armes und vitalstoffreiches FrĂŒhstĂŒck.

Was du brauchst:

Die Mengen kannst du flexibel handhaben. Verwende etwa dieselbe Menge Avocado (Fruchtfleisch, ohne Schale und Kern) und HaselnĂŒsse. FĂŒge Kakao und Stevia nach Geschmack hinzu.

So geht’s:

Mahle zuerst die HaselnĂŒsse. So lange, bis Öl austritt, und sie anfangen, zu Mus zu werden. Wie auch schon bei dem anderen Rawtella-Rezept: nimm dir Zeit zum Mahlen, mahle immer nur kurz und lass die NĂŒsse zwischendurch abkĂŒhlen. Sie werden erstaunlich schnell warm bis heiss im Mixer!

Du kannst dir auch eine etwas grössere Menge NĂŒsse auf Vorrat vermahlen und in einem Glas an einem kĂŒhlen Ort aufbewahren. Dann geht die FrĂŒhstĂŒckszubereitung etwas schneller 😉

Vermixe Avocado, gemahlene NĂŒsse, Kakao und Stevia im Blender zu einer dicken Nuss-Nougat-Schoko-Creme. Wenn du eine sahnigere Konsistenz möchtest, oder dein Blender das so nicht schafft, fĂŒge einfach etwas Wasser hinzu.

Das war’s schon 🙂 – genieß dein Rawtella so frisch wie möglich! Und am Besten mit einer Handvoll GrĂŒnzeug dazu 😉

Wenn dir dies Rezept gefallen hat und du mehr davon möchtest: viele weitere köstliche, roh-vegane und keto-geeignete Rezepte findest du in meinem eBook – schau’s dir doch gleich mal an.

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Rawtella Goes Keto – Rezept fĂŒr die LowCarb-Variante von rohem N*utella

Ich kann’s einfach nicht lassen 😉 … neue Rezepte zu kreieren. Mit meiner Keto-Rohkost, mit der ich nun schon seit Monaten glĂŒcklich bin, kommen so ganz viele neue Rezepte zusammen. Die ich vor ein paar Tagen gerade, endlich, in einem neuen eBook veröffentlicht habe. Eines davon, mein neues Rawtella-Rezept, möchte ich heute mit dir teilen. Es kommt, wie all meine Rezepte, mit relativ wenigen Zutaten aus, ist allerdings (ausnahmsweise) zeitlich etwas aufwĂ€ndiger als die meisten anderen. Aber schau doch einfach selbst:

Rezept fĂŒr rohes, veganes, KH-armes N*utella


Lowcarb-RAWtella

FĂŒr dieses Rezept brauchst du

  1. einen Powermixer wie den Vitamix
  2. Zeit und Geduld 😀 
 ich verspreche dir, es lohnt sich!

Lies das Rezept bitte erst ganz durch, bevor du anfÀngst.

Zutaten (fĂŒr ein kleines Glas):

  • 150g Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • Âœ TL Vanille, gemahlen
  • Steviapulver nach Geschmack (ich verwende dieses)
  • 1g Ashwaganda (optional)
  • 15g Kakaopulver (ich verwende dieses)
  • optional: 5 EL Kokosöl (kann auch wegfallen)
  • 60ml Saft von einer Trinkkokosnuss (bekommst du z. B. bei Jurassic Fruit, Tropenkost oder im Asia-Markt. (alternativ Wasser)

Zubereitung:

Gib die Mandeln in den Vitamix und vermahle sie auf niedriger Stufe (4-5) kurz zu Mehl. Mixe die Mandeln vorsichtig!!! solange weiter, bis allmĂ€hlich Öl austritt. Du merkst das daran, dass du eher eine schon fast knetbare Masse im Mixbecher hast statt Mehl.

Damit die Mandeln dabei nicht zu heiß werden, mixt du immer nur 10-15 Sekunden und wartest dann mindestens 30-60 Sekunden. Du wirst auch das Mehl im Mixer immer wieder von den WĂ€nden des Bechers abschaben bzw. um die Messer herum lockern mĂŒssen.
Zwischendurch kannst du schon mal Zimt, Vanille, Kakao, Stevia und Ashwaganda hinzufĂŒgen.

Sobald die Mandeln ausreichend vermixt sind, gibst du, wenn du willst, das Kokosöl dazu. (Das Rezept gelingt erprobtermaßen auch ohne! Mit Öl ist es halt noch etwas fettiger und nĂ€her an der Originalkonsistenz.) Immer noch: nur kurz mixen, und nur auf Stufe 4-5!!!

Zum Schluß mixt du das Kokoswasser unter die Mischung. Gib es esslöffelweise dazu, bis die Konsistenz so ist, wie du sie haben möchtest. Weiterhin immer nur kurz und auf niedriger Stufe mixen!

Falls du nicht das gesamte RawTella auf einmal aufessen möchtest, bewahrst du es besser im KĂŒhlschrank auf. Gerade im Sommer gĂ€rt es sonst sehr schnell. Nimm es eine Stunde vor dem Verzehr aus dem KĂŒhlschrank, dann ist es wunderbar streichbar.

MakronÀhrstoffe in 100g:
417 kCal, 3.8g KH, 44g Fett, 12g Protein.


Über 80 weitere wundervolle, köstliche, einfache (und deutlich schneller nachzumachende 😀 ) Rezepte findest du im neuen eBook.

Was dich auf 118 Seiten in diesem eBook erwartet, kannst du hier nachlesen. Oder du schaust direkt in den Shop, wo du es bestellen kannst. Es gibt auch eine Kindle-Version davon, die du hier bekommst.

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Woher bekommst du deine Ballaststoffe?

„Aber woher bekommst du dein Protein?“ … Als (Roh-)Veganer*in hast du diese Frage sicher schon oft gehört. Warum du dir darĂŒber wahrhaftig keine Sorgen machen musst, dazu habe ich hier schon oft geschrieben. Es ist ganz einfach: Wir bekommen alles Protein, das unser Körper benötigt, aus Pflanzen. Bei Weitem nicht nur, aber ganz besonders aus GrĂŒnzeug.

Das nĂ€chste Mal, wenn du die Frage hörst, frag doch einfach mal zurĂŒck: „Und woher bekommst DU deine Ballaststoffe?“. Denn die Versorgung mit ausreichend Ballaststoffen ist im Rahmen einer StandardernĂ€hrung – also fĂŒr den Großteil unserer Welt – wesentlich kritischer. Einer US-Umfrage gemĂ€ĂŸ liegt die durchschnittliche Menge der pro Tag aufgenommenen Ballaststoffe bei klĂ€glichen 16 Gramm. In Deutschland lag sie, Angaben der DGE zufolge, 2012 bei 23-25g. Die öffentliche Empfehlung hierzulande spricht von 30g Ballaststoffen, die mit der tĂ€glichen Nahrung aufgenommen werden sollten.

Unsere steinzeitlichen Vorfahren hingegen haben um die 100g !!! Ballaststoffe pro Tag aufgenommen. (Und jetzt dĂŒrfen alle, die glauben, dass wir ursprĂŒnglich Karnivoren seien, mal nachrechnen, wie das mit einer fleischbasierten ErnĂ€hrung wohl möglich sein sollte … 😉 ).

Kein Wunder also, dass so viele Menschen heutzutage mit Verstopfung und anderen Darmbeschwerden zu tun haben.

Möchtest du mehr Ballaststoffe in deiner ErnĂ€hrung? Greif zu FrĂŒchten, GemĂŒsen, und grĂŒnen BlĂ€ttern!!!

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Keto und frische Feigen

Vor ein paar Tagen habe ich eine wunderschöne (Geburstags-)Wanderung in den Bergen gemacht. Allein, in Stille, durch SteinwĂŒsten kletternd … ein herrlicher Tag! Eigentlich wollte ich ein bisschen filmen, um es hier zu teilen … hab es dann aber doch vorgezogen, einfach mal bei mir, mit mir, im Moment zu bleiben.

Und was hat das jetzt mit ketogener ErnĂ€hrung und mit Feigen zu tun? Und ĂŒberhaupt: Feigen und ketogen – das geht doch nicht zusammen?!?

Ketogene vegane Rohkost

Ich ernĂ€hre mich nach wie vor ketogen und fĂŒhle mich wohl damit. Zumindestens, solange ich nicht ZU viel Fett esse und nicht zu viel Zubereitetes. Da suche ich noch nach dem fĂŒr mich richtigen Gleichgewicht – meine bevorzugte ErnĂ€hrung ist ja durch einfache, gerne auch Mono-Mahlzeiten gekennzeichnet. Solange ich Avocados habe, und GrĂŒnzeug, geht das auch mit Keto recht gut. Jetzt, da die Saison zu Ende geht, greife ich immer öfter auf Hanf, Chia, Mandeln etc. zurĂŒck … und werde damit noch nicht so richtig glĂŒcklich. Mal sehen, wie sich das weiterentwickeln wird.

NĂ€chste Woche steht eine kurze Reise nach Deutschland an … ich bin gespannt, wie ich meine ErnĂ€hrung dort dann gestalten werde. Beeren und VIIIIIEL GrĂŒnzeug schweben mir vor, und KokosnĂŒsse (haha, typisch deutsch 😉 … klar, nicht regional, aber dort immerhin viel einfacher zu bekommen als hier.).

Kohlenhydratmengen und CarbRefeeds

Beim Rumprobieren hab ich festgestellt, dass ich mit meinem tĂ€glichen KH-Anteil unter 25g bleiben muss. Nach zwei Tagen in Folge mit mehr (ca. 30g) fliege ich (gefĂŒhlt) aus der Ketose. „GefĂŒhlt“, weil ich nichts messe. Schön ist, dass ich wesentlich schneller und einfacher wieder rein komme als bei der ersten Umstellung. Schön, wenn mein Körper da so gut und flexibel mit umgehen kann.

Zwei abendliche CarbRefeeds bisher (die ich schon im letzten Post zum Thema beschrieben habe), waren kein Problem. Am Morgen war ich wieder in Ketose. Seitdem hatte ich noch nicht wieder Bedarf an grĂ¶ĂŸeren Mengen von KH.

Feigen!

Nun also, meine Wanderung. Unterwegs, nach gut einer Stunde Wandern und Klettern auf nĂŒchternem Magen, kam ich an einigen FeigenbĂ€umen vorbei, und einige wenige FrĂŒchte, FrĂŒhfeigen, waren schon reif. So richtig reif, so wie ich sie mag (die auf dem Foto unten ist fĂŒr meinen Geschmack noch nicht reif genug 😉 ). Es war Mittagszeit, also die Zeit, zu der ich fĂŒr gewöhnlich esse, und ich hatte Lust, zu probieren. Neugierig, ob mir die Feigen wohl schmecken wĂŒrden? Vor ein paar Tagen brachte ein Freund frisch geerntete, superreife Maulbeeren mit. Davon hatte ich probiert, sie aber viel zu sĂŒĂŸ gefunden. Nun also, die Feigen. Die ersten wirklich sĂŒĂŸen FrĂŒchte seit ca. vier Monaten. Es gab also FrĂŒhstĂŒck frisch vom Baum … paradiesisch! Die Feigen schmeckten herrlich lecker. SĂŒĂŸ, aber nicht unangenehm. Allerdings nicht so himmlisch, als hĂ€tte mein Körper nur drauf gewartet. Es gab noch nicht viele, ich habe wĂ€hrend des Weiterwanderns, von mehreren unterschiedlichen BĂ€umen insgesamt vielleicht 10 Feigen gegessen. Keine Sperre. Aber auch kein Jieper auf mehr, wie ich ihn frĂŒher beim Feigensammeln oft bekommen habe.

Mit – ich hab es spĂ€ter ĂŒberschlagen – ca. 50-60g KH war ich natĂŒrlich trotzdem weit ĂŒber meinem ĂŒblichen Rahmen. Durch die körperliche Anstrengung hab ich vermutlich einen großen Teil der KH direkt verbraucht. Trotzdem bin ich wahrscheinlich aus der Ketose geflogen. Ca. zwei Stunden spĂ€ter hatte ich nĂ€mlich richtig Hunger. Diesen nagenden Hunger im Bauch, den ich seit der Umstellung auf Keto nie hatte, und auch vorher, mit roh-veganer fettarmer ErnĂ€hrung nur selten. Dazu kamen spĂ€ter am Abend ungewöhnliche MĂŒdigkeit und leichtes Kopfweh. Was natĂŒrlich auch durch die nicht-alltĂ€gliche Anstrengung bedingt gewesen sein könnte. Ich hab spĂ€ter zuhause noch Salat mit Kokosnuss und Algen gegessen und bin sehr frĂŒh schlafen gegangen. Am nĂ€chsten Morgen war ich erstens wieder in Ketose: voller Energie, ohne Hunger. Und hatte zweitens ĂŒber den Tag das GefĂŒhl, dass mein Energielevel noch höher und stabiler war als sonst.

Die wundervolle Wanderung, die viele Sonne, kein Computern an dem Tag, sowie unendlich viel Dankbarkeit fĂŒr einen wunderschönen Tag und viele liebe Nachrichten von geliebten Menschen mögen ihren Anteil daran gehabt haben. Scheinbar ist aber auch ein gelegentlicher CarbRefeed durchaus von Vorteil. Ist ja auch absolut naturgemĂ€ĂŸ, eine solche Gelegenheit bei Nahrungsbedarf auch zu nutzen. 🙂

Feigen, insbesondere so frisch und reif geerntete, sind ĂŒbrigens durchaus empfehlenswert fĂŒr gelegentliche CarbRefeeds im Rahmen einer LowCarb-ErnĂ€hrung. Sie haben nicht nur einen niedrigen glykĂ€mischen Index (treiben also den Blutzucker nicht so in die Höhe), sondern gehören auch zu den Ă€ltesten und naturbelassensten FrĂŒchten unseres Planeten. Es fasziniert mich immer wieder, wie diese BĂ€ume mitten in einer SteinwĂŒste, ohne jede BewĂ€sserung, wachsen und gedeihen können und dabei solche herrlichen nahrhaften FrĂŒchte produzieren.

Ein paar Fotos hab ich immerhin fĂŒr dich gemacht … siehe unten. Und wer gern mal eine Feigenwanderung mit mir erleben möchte: es gibt auf meinem Kanal bei YouTube einen Film von einer solchen Wanderung – hier zu sehen.

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(In) Liebe ernÀhren

„Der Astralleib nĂ€hrt sich von GefĂŒhlen und Empfindungen, also von Elementen, die noch feinstofflicher sind als die Ă€therischen Teilchen. Indem Ihr euch der Nahrung einige Augenblicke in Liebe zuwendet, bereitet ihr euren Astralleib vor, ihr noch wertvollere Teilchen als die Ă€therischen Substanzen zu entnehmen. Wenn der Astralleib diese Elemente aufgenommen hat, kann er die höchsten und erhabensten Empfindungen vermitteln: die Liebe zur ganzen Welt, das GefĂŒhl glĂŒcklich zu sein, in Frieden und Harmonie mit der Natur zu leben.“

Deshalb „LOVE & Peace Food“ … deshalb bereite ich Nahrung so gern mit viel Liebe zu. Sowohl fĂŒr andere als auch fĂŒr mich allein.

Zitat von Omraam MikhaĂ«l AĂŻvanhov, aus „Yoga der ErnĂ€hrung“ … ich hab ĂŒber dieses sehr empfehlenswerte Buch hier schon einmal ausfĂŒhrlicher berichtet.

Auf dem Bild: eine Schoko-Protein-Bowl, LowCarb, die ich fĂŒr die SummerSmoothieBowlChallenge gepostet habe. Gegessen hab ich sie natĂŒrlich auch, und sie war köstlich. 😀 Das Rezept dafĂŒr findest du im demnĂ€chst erscheinenden eBook mit roh-veganen, ketogenen Rezepten.

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Smoothie-Bowls in weiss, grĂŒn, bunt. Keto, roh und vegan



GrĂŒne Smoothies in „highcarb“, also mit sĂŒĂŸen FrĂŒchten, haben fĂŒr mich nie gut funktioniert. Zu viel Nahrungsmenge, zu viel Wasser (wenn ĂŒberhaupt, dann lieber Creamy als Smoothie).

Warum die klassischen grĂŒnen Smoothies auch aus ayurvedischer Sicht tatsĂ€chlich nicht wirklich sooo gut fĂŒr dich sind, darĂŒber kannst du hier nachlesen.

LowCarb, ketogen, ohne sĂŒĂŸe FrĂŒchte darin, sieht es, fĂŒr mich zumindestens, etwas anders aus. Allerdings sind das ohnehin eher Creamies, ich fĂŒge auch kein oder nur wenig Wasser hinzu. Und die Menge ist einfach vom Volumen her viel geringer als bei einem FrĂŒchtesmoothie. Nicht unbedingt etwas fĂŒr jeden Tag, aber ab und zu passt das fĂŒr mich gut.

Die auf dem Foto oben sind mit Spirulina; das mag ich ja nach wie vor einfach total gern. Und geniesse es daher gern öfter mal, auch wenn es in meinen Augen zu den verarbeiteten Lebensmitteln gehört.

Allgemein ziehe ich es noch immer vor, meine Nahrung „am StĂŒck“ zu genießen (das schließt fĂŒr mich jetzt mal das In-Scheiben-Schneiden und Ă€hnliches ein), als sie zu sehr zu zerkleinern oder gar zu pĂŒrieren. Weil’s ja aber manchmal doch lecker schmeckt, sich so schön anrichten lĂ€sst, und meine kreative Energie diesbezĂŒglich dank der bei Insta laufenden SummerSmoothieBowlChallenge gerade angetriggert ist, gibt es momentan eben doch öfter mal eine Smoothiebowl zum spĂ€ten FrĂŒhstĂŒck. FĂŒr alle, die mir nicht bei Insta folgen, hier mal ein paar Fotos meiner bisherigen BeitrĂ€ge.

Alle Smoothies sind keto-tauglich, lowcarb, ohne sĂŒĂŸe FrĂŒchte. Und ich genieße sie immer mit einem Kopf Salat dazu 😀

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Von HighCarb zu LowCarb und Keto. Meine Erfahrungen nach 13 Wochen Keto-Roh-Vegan

Seit 13 Wochen ernĂ€hre ich mich jetzt ketogen. UnverĂ€ndert roh und vegan, aber statt wie vorher HighCarb und LowFat nun mal andersherum ;). Meine Erfahrungen mit dieser Form der ErnĂ€hrung und wie ich sie fĂŒr mich momentan gestalte, beschreibe ich dir in diesem Artikel.

Warum ich mich nach 12 Jahren rohveganer ErnĂ€hrung, die ich ĂŒberwiegend highcarb und fettarm gestaltet habe, nun entschieden habe, es mal anders herum zu versuchen, habe ich zu Beginn meines Experiments hier schon beschrieben. Um es noch mal in wenigen Stichpunkten zusammenzufassen: Ich bin im wesentlichen den Signalen meines Körpers und den Zeichen entlang des Weges gefolgt. Meinem Körper, der mir signalisiert hat, dass er eigentlich derzeit keine sĂŒĂŸen FrĂŒchte möchte. Und der sich, insbesondere wenn ich trotzdem gelegentlichen „ZuckersuchtanfĂ€llen“ in Form von zu vielen Datteln erlegen bin, einfach nicht gut gefĂŒhlt hat. Mit dem hohen Anteil an GrĂŒnzeug und dem schon seit ein paar Jahren gewachsenen Anteil nicht-sĂŒĂŸer FrĂŒchte in meiner ErnĂ€hrung hab ich mich unverĂ€ndert gut gefĂŒhlt. Und als mir dann wiederholt das Thema „Ketogene ErnĂ€hrung“ begegnet ist, habe ich mich entschieden, es einfach mal zu probieren. Zum zweiten Mal ĂŒbrigens; mein erster Versuch vor einigen Jahren hat mich nicht so glĂŒcklich gemacht. Damals war der Ansatz auch eher kopfgesteuert, ohne körperlichen Bedarf einer VerĂ€nderung.

Konkrete Ziele, außer meine ErnĂ€hrung und mich mal wieder auszubalancieren, hatte ich fĂŒr mein Experiment nicht wirklich. Ich wollte weder abnehmen noch hatte ich irgendwelche zu kurierenden Krankheitssymtome. In erster Linie war ich neugierig, wie ich mich damit fĂŒhlen wĂŒrde. Was es mit mir machen wĂŒrde.

Mitrechnen beim Essen (Tracking)

Der Einfachheit halber habe ich, um die KH-Mengen in meinem Essen mitzurechnen, wiederum auf Cronometer als Tracking-App zurĂŒckgegriffen. Dort kannst du dein Gewicht, dein Gewichtsziel (Zunehmen, Abnehmen, Gewicht halten) und deinen AktivitĂ€tslevel eingeben. Auf Basis dieser Daten bekommst du Vorgaben fĂŒr die Mengen an MakronĂ€hrstoffen (also Protein, Kohlenhydrate und Fett) und Kalorien, die du pro Tag bei der von dir gewĂ€hlten „DiĂ€t“ essen sollst/darfst. WĂ€hlst du Ketogenic / High Fat, kannst du außerdem noch angeben, wie streng du das handhaben willst. Bei strikter ketogener ErnĂ€hrung sind maximal 20g KH pro Tag erlaubt, bei moderater 50. Alternativ kannst du auch eigene Werte festlegen. Die Vorgaben, die auf den diversen Keto-Informationsseiten beschrieben werden, variieren da teilweise.

Ich habe mich fĂŒr die erste Woche fĂŒr „moderat“ entschieden – als Übergangsphase. Danach dann fĂŒr strikt, denn ich mein Ziel war ja schon, in die Ketose zu kommen. Die Vorgaben an MakronĂ€hrstoffen, die Cronometer mir (fĂŒr mein Gewicht (50kg) und meinen AktivitĂ€tslevel, bei strikter Keto-ErnĂ€hrung) mitgegeben hat, waren bzw. sind: 20g KH, 32g Protein, 180g Fett pro Tag. Das Ganze mit knapp 1600 kCal. (Übrigens alles Werte, die ich praktisch nie erreiche. Die sind ja aber, mMn, auch nicht als starre Regel zu verstehen sondern als Anhaltspunkt. Und ich sehe keinen Nutzen darin, mich ĂŒber meinen Hunger hinaus vollzustopfen, um ja auf genug Fett zu kommen. 😉 )

Wie schon im vorigen Artikel beschrieben: die 20g KH als Grenze, um in die Ketose zu kommen, gelten fĂŒr Jede*n, die ĂŒbrigen Werte sind individuell verschieden, also bitte nicht einfach meine ĂŒbernehmen. 😉 Auch da gibt es ĂŒbrigens unterschiedliche AnsĂ€tze; Cronometer empfiehlt 0,8g Protein pro kg Körpergewicht, andere sagen 1g. Wenn du Keto auch probieren willst: fang mit irgendwelchen vernĂŒnftig klingenden Vorgaben an und finde heraus, wie es fĂŒr dich genau passt, was dir gut tut, womit du dich wohl fĂŒhlst.

Cronometer ist ĂŒbrigens englischsprachig. Eine deutsche Alternative ist FDDB. Es bietet nicht ganz die gleichen Features, aber enthĂ€lt eine umfangreiche Datenbank mit Angaben zu allen möglichen Lebensmitteln und ebenfalls die Möglichkeit, dein Essen pro Tag zu tracken.

So viel Fett …

Die fĂŒr eine ketogene ErnĂ€hrung vorgegebenen hohen Mengen an Fett haben mich eine Weile zögern lassen, mich auf dieses Experiment einzulassen. Ich hab mich mit viel Fett in meiner ErnĂ€hrung noch nie gut gefĂŒhlt. Allerdings ist es fĂŒr die Stoffwechselumstellung auf Ketose nicht in erster Linie wichtig, viel Fett zu essen. Entscheidend ist die geringe KH-Aufnahme! Auch beim Fasten schaltet der Körper auf Ketose um, ganz ohne zugefĂŒhrtes Fett. Wenn du kein Fett isst, verstoffwechselt er das in deinem Körper gespeicherte Fett. Genau dafĂŒr hat unser Körper diese FĂ€higkeit – FettvorrĂ€te anzulegen bei NahrungsĂŒberschuss, um in kargeren Zeiten davon zu zehren. WĂ€hrend der Umstellung auf Keto macht es trotzdem Sinn, relativ viel Fett zu essen (und die Proteinzufuhr moderat zu gestalten), da der Körper sonst alternativ auch gern auf Proteine zur Energiegewinnung zurĂŒckgreift und dabei erstmal Muskeln abbaut.

Du musst nun aber nicht von jetzt auf gleich Unmengen an Fett in dich hineinstopfen. Sondern kannst dich langsam, ĂŒber einige Tage, daran gewöhnen. Andersherum ĂŒberlastest du deinen Körper auch leicht, weil er das viele ungewohnte Fett erstmal gar nicht verarbeiten kann.

Wie immer: achte auf deinen Körper und seine Signale, und iss so, dass du dich damit wohl fĂŒhlst. Nach einer Weile ketogener ErnĂ€hrung wirst du zu den Mengen finden, die fĂŒr dich passen.

Wenn du mehr Körperfett hast, als dir gut tut, brauchst du ĂŒbrigens tatsĂ€chlich nicht dauerhaft viel Fett zu essen. Fokussiere dich dann auf die limitierte Mengen an KH, iss viel frisches, ballaststoffhaltiges GrĂŒnzeug, und nur so viel Fett, dass du satt und zufrieden bist (nicht hungern, sonst klappt das mit dem Abnehmen erfahrungsgemĂ€ĂŸ nicht lange 😉 ).

Ich hab nun alles andere als zu viel Körperfett, brauche aber um mein Gewicht zu halten trotzdem nicht die oben geforderten Mengen an Fett.

Umstellungsphase – so war es

Ich habe den KH-Anteil an meiner Nahrung ĂŒber einige Tage schrittweise reduziert und den Fettanteil dabei langsam erhöht. Nach etwa einer Woche war ich bei unter 20g KH pro Tag.

In der Umstellung baut der Körper zunĂ€chst seine GlucosevorrĂ€te ab und entwĂ€ssert dabei stark. Das hab ich deutlich gemerkt – wĂ€hrend der ersten Tage musste ich dauernd, inklusive mehrmals pro Nacht, pinkeln. Und war, obwohl ich an die drei Liter Wasser pro Tag getrunken habe, dehydriert. Auf sĂŒĂŸe FrĂŒchte zu verzichten, ist mir leicht gefallen. Was total fehlte, war Saftiges. Und: ich hatte zu Anfang wirklich Schwierigkeiten, so viel Fettiges zu essen. Ich hab mir Zeit gelassen damit; nach dem Verlangen meines Körpers gegessen bzw. nicht gegessen, und im Laufe der Zeit ging dann auch mehr.

Wie war die Umstellung?

WĂ€hrend der ersten zwei Tage mit KH < 20 war ich total kraftlos, mir war schwindelig und leicht ĂŒbel. Sport hab ich gar nicht mehr geschafft, und beim Einkaufen bin ich kaum den (wirklich steilen) Berg hochgekommen. Ich hatte weder Hunger noch Appetit. Eine Mahlzeit hielt mich satt fĂŒr den Tag. Dank Tracking wusste ich, dass ich es grade mal auf 700 kcal pro Tag schaffe - mehr bekam ich einfach nicht runter. Ich hab mich mit wenig Nahrung im Bauch total voll gefĂŒhlt, wĂ€hrend ich gleichzeitig das GefĂŒhl hatte, dass mein Körper nach KH schreit. Meine Verdauung ist mangels der gewohnten Menge an Ballaststoffe lahm geworden, und ich hatte das GefĂŒhl, dass mein ganzes Verdauungssystem, insbesondere die Leber, ĂŒberlastet ist. Abends ab 20 Uhr konnte ich kaum noch scharf sehen. Hab mich gefragt, warum ich das eigentlich tue - so mies hab ich mich mit Rohkost noch nie gefĂŒhlt!!! Kann das richtig sein? Beim Recherchieren fand ich Infos zur „Keto-Grippe“ – die so ziemlich genau meinen Zustand beschreibt. Angeblich sollte das ca. 10 Tage dauern, manchmal auch lĂ€nger. Uff. Doch mein Körper ist dann – vielleicht dank jahrelanger einfacher Rohkost mit viel GrĂŒnzeug und ĂŒberwiegend doch relativ ĂŒberschaubaren Essensmengen – doch flexibel genug, und am dritten Tag ging’s mir wieder gut. Kein Schwindel oder andere Probleme mehr, Energie wieder da, lt. RĂŒckmeldung der Tochter roch ich nach Aceton – offenbar war ich in der Ketose angekommen. Yay! 🙂 Nach weiteren zwei Tagen kehrte dann auch mein Appetit zurĂŒck. Hunger hab ich seitdem allgemein noch weniger als vorher. Eine Mahlzeit hĂ€lt mich sehr lange satt (KunststĂŒck, bei all dem Fett 😉 ). Zu Anfang hatte ich fĂŒr meine erste Mahlzeit des Tages einen unglaublichen Jieper nach Saftigem und konnte als Erstes nichts Fettiges essen. Daher hab ich mir eine Zeitlang grĂŒne GetrĂ€nke gemacht – z. B. Mandelmilch mit Gerstengraspulver drin. Ich habe außerdem besonders auf viele Bitterstoffe geachtet, um die Fettverdauung zu unterstĂŒtzen. Ich mochte plötzlich Artischocken, die mir frĂŒher nie geschmeckt haben … genial, wie der Körper weiss und zeigt, was er braucht!
Meine PortionsgrĂ¶ĂŸen sind im Laufe der Tage wieder gewachsen, und ich konnte nach und nach auch mehr Fett essen. Das Ziel lt. Cronometer habe ich aber selbst annhĂ€hernd nur an einem Tag in all der Zeit erreicht (und hab da deutlich gemerkt, dass es einfach viel zu viel ist); normalerweise liege ich deutlich darunter.
Lt. Tracking habe ich immer mehr als den Tagesbedarf an Ballaststoffen zu mir genommen; im Vergleich zu meiner vorhergehenden ErnĂ€hrungsweise waren es aber viel weniger. Ich habe daher angefangen, öfter mal Flohsamen zu essen. Das hat gut getan. Nebenbei hab ich dabei herausgefunden, wie nĂŒtzlich sie fĂŒr Zubereitungen sind. 🙂

WĂ€hrend der ersten zwei, drei Wochen war da noch viel Rumprobieren, Herausfinden, was fĂŒr mich funktioniert, womit ich mich wohlfĂŒhle usw. Mittlerweile ist mein Körper schon viele Wochen lang gut adaptiert an diese ErnĂ€hrungsweise und ich spĂŒre wiederum sehr gut, was er gerade braucht. Meistens lande ich bei 15 bis 17g KH und bin satt und zufrieden damit.

Roh-vegan und keto – was esse ich denn da?

Auf den meisten Keto-Seiten werden als pflanzliche Fettquellen ĂŒberwiegend Öle genannt. Die ich ja nun aber nicht esse und auch nicht empfehle – warum, darĂŒber habe ich hier schon geschrieben. Ich mag mein Essen so frisch und unverarbeitet wie möglich. Als Fettquellen kommen da vor allem FettfrĂŒchte wie Avocado und Kokosnuss in Frage. Außerdem NĂŒsse, Kerne, Samen. Ich bin gerade sehr dankbar fĂŒr die gute Avocadoversorgung hier in Teneriffa. KokosnĂŒsse kommen von weither und ich finde hier selten mal eine, die noch nicht verdorben ist. NĂŒsse mag ich zwar ab und zu, aber am liebsten auch nur dann, wenn sie gerade frisch in Saison sind. Und nicht in großen Mengen. FĂŒr Samen gilt das erst recht, Hanf ausgenommen – den kann ich so weglöffeln. Chia z. B. finde ich zwar sehr lecker, aber ihn Tag fĂŒr Tag pur zu genießen, in sĂ€ttigenden Mengen … eher nicht ;). Zwar vermixe ich Samen auch manchmal zu Puddings oder Ă€hnlichem, und finde das Ergebnis immerhin wesentlich bekömmlicher als Mischungen aus denselben Samen mit sĂŒĂŸen FrĂŒchten. Dennoch mag ich immer noch am Liebsten die Sachen essen, wie sie eben sind. Mono oder ohne allzuviel Gemische. Und sicher nur das in Zubereitungen essen, was ich auch allein fĂŒr sich mag.

Die Grundlage meiner ErnĂ€hrung ist und bleibt GRÜNZEUG. Salate, WildkrĂ€uter, grĂŒne BlattgemĂŒse, Kohl, Algen. Auch nicht-sĂŒĂŸe FrĂŒchte wie Zucchini und Gurke. Das alles ist nĂ€hrstoffreich, ballaststoffreich und hat einen niedrigen KH-Anteil. WurzelgemĂŒse hingegen und auch manche anderen GemĂŒse haben relativ viel KH und sprengen bei grĂ¶ĂŸeren Mengen schnell die 20g-Grenze. Praktischerweise mag ich die meisten davon ohnehin nicht so gern.

SĂŒĂŸe FrĂŒchte esse ich ja, wie gesagt, derzeit gar nicht. Sie fehlen mir auch ĂŒberhaupt nicht. Ab und zu ergĂ€nze ich mein FrĂŒhstĂŒck um eine Handvoll Beeren. Die sind grad in Saison, und vor allem Brombeeren und Himbeeren sind KH-arm.

Protein ist reichlich in GrĂŒnzeug enthalten. Außerdem in Hanf und anderen Samen und NĂŒssen. Und in Spirulina – eines der wenigen „Pulverchen“, das ich nach wie vor sehr mag und fast tĂ€glich esse.

Zum SĂŒĂŸen verwende ich Stevia-Pulver aus den getrockneten und gemahlenen BlĂ€ttern der Steviapflanze. Stevia hat einen recht ausgeprĂ€gten Eigengeschmack, den ich sehr mag, der aber erfahrungsgemĂ€ĂŸ nicht jedermanns*fraus Sache ist. Es gibt auch flĂŒssiges Stevia, das dann aber weitere Zutaten beinhaltet, nicht roh und außerdem hochverarbeitet ist. Das schmeckt einfach nur sĂŒĂŸ, nicht mehr wie Stevia. Ich habe mir welches gekauft und verwende es ab und zu fĂŒr Zubereitungen, die die Tochter mitessen möchte. Und gehe davon aus, dass mir ein gelegentlicher Tropfen davon nicht schaden wird. 😉

Intermittierendes Fasten

Außer ketogener ErnĂ€hrung praktiziere ich wĂ€hrend der letzten Monate auch nahezu tĂ€glich intermittierendes Fasten. D. h., ich habe normalerweise nach meiner Abendmahlzeit eine Pause von 14-16, manchmal auch 18 Std., bevor ich wieder etwas esse. WĂ€hrend der im Schnitt 8 Stunden, in denen ich esse, esse ich fĂŒr gewöhnlich zwei Mahlzeiten. Eine mittags, eine am Abend. Manchmal noch eine kleinere zwischendrin. Ich empfinde diese langen Essenspausen als unglaublich wohltuend. Einen kurzen Artikel dazu habe ich vor einiger Zeit hier schon einmal veröffentlicht.

Intermittierendes Fasten gehört nicht eigentlich zur ketogenen ErnĂ€hrung, lĂ€sst sich aber mit einer ErnĂ€hrungsweise, die dich lange satt hĂ€lt und dein Energieniveau gleichbleibend hoch sein lĂ€sst, natĂŒrlich viel leichter praktizieren. Über die VorzĂŒge dieser Fastenvariante schreibe ich demnĂ€chst noch mal ausfĂŒhrlicher.

VerÀnderungen, die mir aufgefallen sind

– Im Vergleich zu meiner vorhergehenden ErnĂ€hrungsweise brauche ich mehr Wasser.
– Zu Anfang ist meine ohnehin eher trockene Haut noch trockener geworden. Das hat sich aber wieder reguliert und ist so wie vorher auch.
– Ich habe keine Waage zur VerfĂŒgung, aber meinen Hosen zufolge habe ich zu Anfang ein bisschen Gewicht verloren. Ich habe auch den Eindruck, dass sich manche Partien meines Körpers mehr gestrafft haben. Allerdings trainiere ich in den letzten Monaten auch viel mehr und regelmĂ€ĂŸiger; das wird also wohl nicht nur am Essen liegen.
– Apropos trainieren: ich kann nicht sicher sagen, ob es (auch) an der ErnĂ€hrung liegt, aber meine Motivation und mein Drang, mich zu bewegen, ebenso wie meine Disziplin diesbezĂŒglich, sind deutlich erhöht. Auch in anderen Bereichen fĂŒhle ich mich derzeit sehr viel fokussierter und ausdauernder, als ich es sonst oft war.
– Meinen Körperfettanteil habe ich zu Beginn des Experiments anhand von Bildvergleichen und einem relativ einfachen Messverfahren (Körperumfang an verschiedenen Stellen) ermittelt. Der scheint sich nicht geĂ€ndert zu haben. Allerdings liegt er mit 19% auch ohnehin nicht gerade hoch und sollte nicht wirklich noch niedriger werden.
– die Lymphknoten an meinem Hals waren vor Beginn der Umstellung schon lĂ€nger deutlich angeschwollen (ich vermute die Ursache in meinen ZĂ€hnen); das ist deutlich zurĂŒckgegangen. Ketogene ErnĂ€hrung bzw. KH-arme soll ja entzĂŒndungshemmend wirken.
– Ich hatte eine Zeitlang WadenkrĂ€mpfe (hatte ich vorher nie) und habe das als Zeichen fĂŒr Magnesiummangel interpretiert. Möglicherweise hing das mit der EntwĂ€sserung und damit einhergehendem Mineralienverlust der Anfangszeit zusammen. Ich habe ein paar Tage lang eine (selbstgemixte) Lösung von Magnesiumchlorid in Wasser eingenommen und auch Ă€ußerlich angewendet; das hat geholfen.

LĂ€ngerfristig ketogen essen

Du kannst die ketogene ErnĂ€hrung als eine Art Kur nur fĂŒr einige Wochen durchfĂŒhren. Es sollten dann aber schon mindestens 6-8 Wochen sein, um in den Genuss der vorteilhaften Auswirkungen zu kommen. Solange du dich gut fĂŒhlst, kannst du vermutlich auch problemlos lĂ€nger weitermachen – ich bin ja selbst erst bei 13 Wochen und kann dazu also aus eigener Erfahrung noch nichts sagen. Außer dem, was ich immer sage: achte auf dich, höre auf deinen Körper. 😉 🙂

Wenn du erstmal einige Wochen lang (mindestens 6) in der Ketose bist, kannst du versuchen, die KH-Menge leicht zu erhöhen. Viele bleiben bei 30g noch locker in der Ketose, manche können sogar 40-50g KH essen, ohne dass der Körper wieder auf KH als Energiequelle umschaltet. Ich habe wĂ€hrend der letzten Woche angefangen, mehr GrĂŒnzeug und GemĂŒse und weniger Avocado zu essen. Dabei habe ich den KH-Anteil auf 25-30g erhöht. Damit bleibe ich noch immer in der Ketose und fĂŒhle mich besser als mit den höheren Fettmengen.
Auch habe ich zwischendurch zweimal ein sogenanntes CarbRefeed-Abendessen genossen. Nicht, weil ich irgenwas vermisst habe, sondern um auszuprobieren, was passiert. Damit bin ich an den jeweiligen Tagen auf einmal 40 und einmal 50g KH insgesamt gekommen. Hat gut geschmeckt, mich auch nicht aus der Ketose geworfen und auch sonst keine besonderen Auswirkungen gehabt. Nach dem zweiten (mit dem ich bei 50g KH gelandet bin), hab ich ungewöhnlich tief geschlafen. Fast wie nach dem Genuss von zuviel Alkohol. Ob das Zufall war oder mit dem Essen zusammenhing, ist schwer zu sagen. Mal sehen, was beim nĂ€chsten Mal passiert. RegelmĂ€ĂŸig mache ich solche CarbRefeeds jetzt allerdings nicht, sondern nur so nach Lust und Laune. Momentan fehlen mir KH-haltigere Mahlzeiten nicht. Wenn du CarbRefeeds machen willst: mach das erst nach mindestens 6 Wochen in der Ketose. Dann maximal ein- bis zweimal die Woche. Iss an dem Tag entsprechend weniger Fett. Und iss die Carb-Mahlzeit entweder am Abend – dann bist du nach dem nĂ€chtlichen Fasten morgens höchstwahrscheinlich wieder in der Ketose – oder vielleicht vor einem ausgiebigen Workout (das hab ich noch nicht ausprobiert).

Wie weiter?

Momentan bin ich glĂŒcklich mit dieser ErnĂ€hrungsweise und es fĂŒhlt sich gut an. Dieser Tage bereite ich sehr viel zu, weil ich mein eBook fertig bekommen möchte … das darf wieder weniger werden. NatĂŒrlich mag ich all meine Zubereitungen, und im Allgemeinen sind es ja auch sehr einfache Zubereitungen, aus nur wenigen Zutaten. Trotzdem, Puddings & Co sind fĂŒr mich nichts fĂŒr jeden Tag. Ich hab’s gern einfacher, unvermischter. Und den Likes bei Insta und FB zufolge bin ich da nicht die Einzige – meine Fotos von schlichten Tellern voller GrĂŒnzeug erhalten mindestens genauso viele Likes wie schicke Puddinge. 😀

Auf jeden Fall möchte ich nach wie vor nicht nach Konzept essen, sondern nach meinem momentanen Bedarf. Und sowieso so natĂŒrlich wie möglich. Also mal sehen, wie es weitergeht. Vor allem, wenn jetzt demnĂ€chst die Feigen hier reif werden. 😀

Nahrungsquellen – wo finde ich mein Essen?

Ich kaufe den grĂ¶ĂŸten Teil meines Essens, Frisches, auf dem Bauernmarkt hier und im Bioladen. Trockenes bekomme ich nur teilweise in RohkostqualitĂ€t hier im Laden, deshalb bestelle ich das meist. Die im Text genannten Produkte habe ich dir schon direkt verlinkt. Im Folgenden noch ein paar Links zu meinen bevorzugten Bezugsquellen:

Spirulina
Flohsamen
Hanfsamen
Algen
Steviapulver

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Keto, roh, vegan – (wie) geht das?

Ketogene ErnĂ€hrung, auch oft als LCHF (LowCarbHighFat, also wenig Kohlenhydrate, viel Fett) bezeichnet, wird hĂ€ufig mit einer ErnĂ€hrung aus ĂŒberwiegend tierischen Elementen praktiziert. Auf der Suche nach Informationen findest du im Netz bislang noch kaum etwas ĂŒber eine ketogene vegane oder rohvegane ErnĂ€hrung. Doch auch das ist möglich! Wie, das erklĂ€re ich dir hier.



Ketogene ErnÀhrung, was ist das eigentlich?

Kurz gesagt bedeutet es, dass du deinem Körper kaum Kohlenhydrate zufĂŒhrst und er somit seine Energie ĂŒberwiegend aus Fetten bezieht – sowohl solche, die du isst, als auch die in deinem Körper gespeicherten. Wenig Kohlenhydrate, im Englischen als lowcarb bezeichnet, ist noch recht unprĂ€zise. Um dich ketogen zu ernĂ€hren, also in die Ketose zu kommen, darfst du pro Tag nicht mehr als maximal 20g (manche sagen auch 30g) Kohlenhydrate (KH) zu dir nehmen. Die genaue Menge scheint individuell verschieden zu sein, und ist vermutlich auch abhĂ€ngig von den Nahrungsmengen, die du insgesamt so brauchst.

Ketose und Stoffwechsel

Wenn der Körper keine bzw. weniger als 20g KH tĂ€glich bekommt, muss er seinen Stoffwechsel umstellen. Einige Körperfunktionen, insbesondere das Gehirn, brauchen Glucose. Kommt die nicht aus der Nahrung, kann der Körper sie in der Leber selbst generieren – aus Fett. Das ist ein absolut natĂŒrlicher Vorgang; eine FĂ€higkeit, die unserem Körper angeboren ist. Allerdings muss sie nach Jahren der HighCarb-ErnĂ€hrung eventuell erst neu erlernt werden. NatĂŒrlicherweise kann unser Körper das von allein, und er kann auch einfach hin- und herswitchen, denn das Nahrungsangebot bei einem natĂŒrlichen Leben ist nun mal saisonal unterschiedlich, und besteht vor allem nicht aus stĂ€ndigem Überfluss. Außer auf Fett kann der Körper auch (einfacher) auf Proteine zur Energiegewinnung zurĂŒckgreifen – wohl der Grund, warum oftmals beim Fasten bzw. bei ReduktionsdiĂ€ten zunĂ€chst eher Muskeln als Fett abgebaut werden. Deshalb wird bei der Keto-ErnĂ€hrung empfohlen, viel Fett zu essen – das fördert den Übergang zur Ketose, indem es den Körper dazu anregt, eben das Fett zur Glucosegewinnung zu nutzen und nicht die Muskeln abzubauen.

Da die meisten von uns an eine (mehr oder weniger) KH-reiche (Highcarb) ErnĂ€hrung gewöhnt sind, muss der Körper die Ketose bei einer Umstellung meist erst wieder lernen. Diese Umstellung dauert einige Tage (lt. meinen Recherchen bis zu zwei Wochen; bei mir hat es ca. 2-3 Tage gedauert. Ich vermute, dass die Dauer abhĂ€ngig von deinem Gesundheits-/Fitnesszustand und deiner vorigen ErnĂ€hrung sein könnte). WĂ€hrend der Umstellungsphase, die auch als Keto-Grippe bezeichnet wird, fĂŒhlst du dich höchstwahrscheinlich eher mies. Durch den vorĂŒbergehenden Mangel an KH kommt es z. B. zu SchwĂ€chegefĂŒhlen und Schwindel. Auch entwĂ€ssert der Körper wĂ€hrend der Umstellung stark, und verliert dabei Mineralien. Viel trinken hilft, und evtl. etwas Salz zu dir nehmen (ein bisschen Salz auf die Hand streuen, essen, sofort reichlich Wasser hinterher trinken).

Vorteile der Keto-ErnÀhrung

Die Vorteile einer rohveganen ErnÀhrung zÀhle ich hier mal nicht auf, die sollten klar sein, und wenn nicht, findest du dazu reichlich Infos hier im Blog.

Die ketogene ErnĂ€hrung kann helfen beim Abbau von ĂŒberschĂŒssigem Körperfett, also auch beim Abnehmen. Ebenso beim Heilen von Krankheiten bzw. dabei, Raum zu schaffen, damit der Körper sich selbst heilen kann. In diese Thematik hab ich mich nicht weiter vertieft, kann mir allerdings gut vorstellen, dass die zahllosen „Krankheiten“, die auf dem Konsum von vielen verarbeiteten KH (Brot, Pizza, Pasta usw) beruhen, logischerweise sehr gut auf den Verzicht all dieser Produkte ansprechen.

Die fettreichen Mahlzeiten der ketogenen ErnĂ€hrung halten den Blutzucker stabil und dich lange satt, und geben viel Energie. Heisshungerattacken verschwinden. Viele berichten ĂŒber einen klareren Kopf – auch hier vermute ich, dass das eher mit dem Verzicht auf Brot und Co zusammenhĂ€ngt, denn dasselbe berichten viele Menschen, die auf eine RohkosternĂ€hrung umstellen, unabhĂ€ngig davon, ob sie HighCarb, LowCarb oder irgendwas dazwischen essen. Sportler, insbesondere solche, denen an einem niedrigen Körperfettanteil gelegen ist, nutzen dafĂŒr gern die Keto-ErnĂ€hrung.

Wie bei jeder Art der ErnĂ€hrung: wichtig ist, immer auf deinen Körper zu hören. Nicht strikt nach Plan und ohne RĂŒcksicht auf dein Befinden zu essen. Probleme und Unwohlsein können, z. B. wĂ€hrend der Umstellung (Keto-Grippe, siehe oben) oder durch Entgiftung schon mal auftreten. Verschwinden sie nicht nach einigen Tagen, dann schau, was deinem Körper fehlt oder zu viel ist. Bedenke bei einem Wechsel von einer jahrelangen StandardernĂ€hrung zur Rohkost, egal in welcher Form du sie praktizierst, auch, dass dein Körper nun die „SĂŒnden“ möglicherweise vieler Jahre heilen kann … das geht nicht von heute auf morgen.

Gibt es Risiken bei der Keto-ErnÀhrung?

Ich habe bei meinen Recherchen teilweise widersprĂŒchliche Informationen gefunden. Artikel (wenige), die auch Risiken erwĂ€hnen bzw. von negativen Auswirkungen berichten. Vielfach wird von einer dauerhaften ketogenen ErnĂ€hrungsweise abgeraten. Andererseits wird sie bei manchen Krankheitsbildern gerade empfohlen. Ich gebe hier mal wieder, was ich gelesen habe … und ergĂ€nze anschließend meine Gedanken dazu:

Zu den VorzĂŒgen gehören, neben Gewichtsabnahme und Reduzierung des Körperfettanteils (brauch ich beides so gar nicht): stabilerer Blutzucker (damit hatte ich bei meiner bisherigen ErnĂ€hrung auch kein Problem), keine Heißhungerattacken, bessere SĂ€ttigung, klarerer Kopf. Dazu schrieb ich ja schon weiter oben. Außerdem besserer Muskelaufbau, definiertere Muskeln.

Als Risiken werden genannt:
– Bei andauerndem KH Mangel sind die Nebennieren dauerhaft im Stress (um einen Zustand der Unterzuckerung zu verhindern) – was langfristig zu schweren SchĂ€den fĂŒhren kann.
-BezĂŒglich Leber & Galle sagen die einen, dass es fĂŒr die Gallenblase besser sei, sich hĂ€ufig vollstĂ€ndig zu entleeren (um viel Fett zu verdauen) und dass sich bei fettarmer ErnĂ€hrung eher Steine bilden. Andere behaupten genau das Gegenteil.
– genannt wurden auch schlechte SchlafqualitĂ€t, SchilddrĂŒsenunterfunktion und trockene SchleimhĂ€ute bei langfristiger Ketose.

Meine Gedanken dazu: wie oben schon erwĂ€hnt, und sowieso wie immer – folge nicht blind deinem ErnĂ€hrungsplan, sondern achte jederzeit gut auf dich. Auf die Reaktionen deines Körpers. Auf dein Wohlbefinden. Wenn du beobachtest, dass es dir dauerhaft weniger gut geht, neue Beschwerden auftreten und bleiben oder Ă€hnliches, dann solltest du etwas Ă€ndern. Z. B. versuchen, den KH-Anteil wieder zu erhöhen. Am Besten vielleicht langsam, um deinen persönlichen WohlfĂŒhlbereich (fĂŒr den Moment) herauszufinden. Sobald der Körper einmal in der Ketose ist und sich ein paar Wochen lang daran gewöhnt hat, kann er das auch mit etwas mehr KH beibehalten. Wo da die genaue Grenze liegt, das musst du fĂŒr dich selbst rausfinden. Ansonsten ist vielleicht eine LowCarb-ErnĂ€hrung ohne dauerhafte Ketose das Richtige fĂŒr dich. Ausprobieren! 🙂 Was fĂŒr andere funktioniert (oder nicht funktioniert) muss deshalb noch nicht fĂŒr dich ebenso gelten. Zwar funktionieren wir grundsĂ€tzlich alle gleich, aber da sind eben auch viele Unterschiede; schon allein durch unsere mitgebrachten Erbanlagen, bisherige Lebensweise etc.

Dauerhafte Ketose wĂ€re außerdem bei einem naturgemĂ€ĂŸen Leben mit ebensolcher ErnĂ€hrung wohl auch nicht gegeben. Dabei dĂŒrften sich ketogene Phasen mit solchen mit mehr KH abwechseln. Ebenso ĂŒppigere Zeiten mit kargeren. Sicher nicht gesund ist ein permanentes Überessen an Fetten – egal, wie gesund diese sind. Das bringt mich zum nĂ€chsten Punkt:

Wie natĂŒrlich ist ketogene ErnĂ€hrung?

Ist der Mensch von Natur aus ein Fettverbrenner? Angeblich braucht unser Körper, von außen zugefĂŒhrt, nur Fett und Eiweiss. Auch als Neugeborene sind wir in der Ketose, und bringen ja meist ein bisschen Fett als Reserve mit auf die Welt, um die ersten, evtl. noch nahrungsarmen Tage zu ĂŒberstehen. FĂŒr alle nicht-stillerfahrenen Menschen: es dauert manchmal ein paar Tage, bis die Milchproduktion bei der Mutter in Gang kommt. Und es gilt als vollkommen normal, dass ein Neugeborenes wĂ€hrend der ersten Lebenstage leicht an Gewicht verliert.

Glukose, also KH, kann der Körper im Zustand der Ketose selbst produzieren, sie muss nicht zwingend von außen zugefĂŒhrt werden. Das ist ein natĂŒrlicher Zustand, denn wĂ€hrend der meisten Zeit der Menschheitsgeschichte hatten die Menschen nicht permanent so viel zu essen wie wir heutzutage; es gab eher manchmal sehr viel Nahrung, auch sehr viel Fett, und dann wieder lange Zeit fast nichts und nur fettarm. Was nicht unbedingt gleichbedeutend mit KH-reich (HighCarb) ist!!! Was meiner Meinung nach ĂŒbrigens oben beschriebene Theorie zur Notwendigkeit der hĂ€ufigen Benutzung der Gallenblase widerlegt. Denn das wĂŒrde ja bedeuten, dass unsere Vorfahren, oder vielmehr der Mensch an sich, hochgradig gefĂ€hrdet waren/wĂ€re, Gallensteine zu bekommen. Und so schlecht arbeitet die Natur nicht ;).

FĂŒr sicher nicht natĂŒrlich halte ich es allerdings, sich im Namen einer ketogenen ErnĂ€hrung mit Ölen und anderen extrahierten Fetten zu ernĂ€hren. Der Fettbedarf sollte, genau wie der gesamte Nahrungsbedarf, durch natĂŒrliche und naturbelassene Nahrungsmittel gedeckt werden. BezĂŒglich Fetten kommen da z. B. FettfrĂŒchte wie Avocados, Oliven, Safus, KokosnĂŒsse in Frage. Außerdem NĂŒsse und Samen. Und wie bei jeder anderen Ausgestaltung der Rohkost (oder deiner ErnĂ€hrung schlechthin): GrĂŒn ist essentiell und lebensnotwendig!!!

Meine Erfahrungen mit der rohveganen Keto-ErnÀhrung

Im nĂ€chsten Artikel berichte ich ĂŒber meine eigene Erfahrung mit meiner nun schon 12 Wochen andauernden ketogenen ErnĂ€hrung. Außerdem werde ich noch detaillierter beschreiben, wie sich eine rohvegane ketogene ErnĂ€hrungsweise sinnvoll gestalten lĂ€sst.

Auch ein neues eBook mit vielen schönen roh-veganen Keto-Rezepten ist in Arbeit und wird hoffentlich im Laufe des Monats erscheinen!

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Rohe Kost – so viel mehr als nur eine ErnĂ€hrungsform

Rohkost ist – oder kann es sein, wenn du es zulĂ€sst – so viel mehr als nur eine ErnĂ€hrungform, eine DiĂ€t, mit der du mal eben schnell deine Krankheiten heilst. An Krankheiten in dem Sinne, wie die Schulmedizin sie kennt, glaube ich ohnehin nicht. Wenn du hier schon lĂ€nger liest, weisst du das ;). Du wirst nicht plötzlich und aus heiterem Himmel krank, „erleidest“ nicht als Opfer irgendwelche Krankheiten. Die Ursache einer sog. Krankheit ist auch nicht, dass du dich „erkĂ€ltet“ = verkĂŒhlt hast, oder dich irgendwo angesteckt hast. Jedes als „Krankheit“ bezeichnete Symptom bzw. Syndrom ist ein Versuch deines Körpers, sich auf die bestmögliche Art zu heilen, zu reinigen, von Schadstoffen zu befreien. Medikamente einzunehmen stoppt diesen Prozess zwar und unterdrĂŒckt hĂ€ufig die Symptome, schadet aber letzten Endes meistens mehr als es nĂŒtzt, weil es eben die Reinigung des Körpers verhindert.

Rohkost heilt nicht!!! Auch spezielle Superfoods nicht. Nicht einmal WildkrĂ€uter. Doch sie gibt deinem Körper die Gelegenheit, sich zu reinigen, wĂ€hrend er optimal mit NĂ€hrstoffen versorgt wird. Und sich so selbst zu heilen – das kann er nĂ€mlich perfekt.

Zu Beginn einer RohkosternĂ€hrung treten daher oftmals erst einmal neue Beschwerden/“Krankheiten“ auf. Je nach Alter und Zustand deines Körpers kann das durchaus auch ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit andauern. Das zeigt, dass der Körper sich nun befreit. Entgiftet. Alles, was nicht zu ihm gehört, was ihm nicht gut tut, loslĂ€sst.

Und das geschieht ĂŒbrigens nicht nur auf körperlicher, sondern ebenso auf emotionaler und spiritueller Ebene. Auch hier schafft eine natĂŒrliche, von Gift- und Suchtstoffen befreite ErnĂ€hrung Raum fĂŒr Heilung.

Das alles ist sicher nicht immer angenehm, bietet dir jedoch weitaus grĂ¶ĂŸere Chancen als einfach nur einen schlankeren, schöneren, fitteren Körper zu bekommen. Rohkost kann dir helfen, Blockaden auf allen Ebenen – Körper, Geist & Seele – zu lösen. Vergiftungen, Konditionierungen, Limitierungen. Sofern du deine ErnĂ€hrung als Reise, als Weg zu dir selbst betrachtest und sie nutzt, um dich selber besser kennen zu lernen. Und beim Essen auf deinen Körper hörst, statt dich an Dogmen zu klammern und irgendwelchen Regeln zu folgen. (Das gilt natĂŒrlich nicht nur fĂŒrs Essen, sondern fĂŒr alles, was du so tust.)

Rohkostkonzepte als Inspiration zu verstehen und sie auszuprobieren – daran ist sicher nichts verkehrt. Doch das wahre Potenzial hier liegt in der Chance, dich von allen Konditionierungen zu befreien! Nicht etwa, sie durch Neue zu ersetzen – was nur allzu leicht passiert; sind doch die meisten von uns dazu erzogen worden, unser Leben an Regeln und MaßstĂ€ben des Verstandes auszurichten, statt auf unsere Intuition zu hören und ihr zu folgen.

Nutze die Chance, beim Ausprobieren und Herumspielen herauszufinden, was DIR wirklich gut tut. Was du brauchst – und was nicht. Bewusst essen und leben … & bewusst dabei bleiben, denn BedĂŒrfnisse Ă€ndern sich eben auch.

Der Sinn einer ErnĂ€hrungsumstellung ist nicht, neue Dogmen und Limitierungen zu schaffen! Ich esse seit vielen Jahren zu 100% roh – nicht, weil ich mir das zur Regel gemacht habe. Sondern, weil es mir damit gut geht. Weil ich mich immer wieder fĂŒr das entscheide, was sich richtig und gut anfĂŒhlt und mir gut tut.

WĂ€hle dein Essen nicht aus Angst, oder aufgrund von Vorschriften, auch keinen selbstgemachten.

Lass deine Nahrungswahl eine Wahl FÜR das Leben, fĂŒr dich, aus Liebe zu dir, deinem Körper, der Welt sein.

Liebe & Licht fĂŒr dich

Einfache & liebe-volle Rezepte zum Ausprobieren & Kennenlernen findest du in meinen eBooks – zum Beispiel „Rohkostrezepte voller Leben & Liebe“ … oder schau dich einfach mal um

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