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Das Gesetz des Mitgefühls

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Die Erde, auf der wir leben, versorgt uns mit allem, was wir brauchen, und wir können zugleich alles, was wir brauchen, von ihr lernen. Wie auch das Mitgefühl. Wir beuten sie ohne Dank & Rücksicht aus … und doch bleibt sie voller Verständnis für uns. Die Erde verzeiht uns, weil wir ein Teil von ihr sind, der noch immer lernt & wächst.

Sie lehrt uns das Gesetz des Mitgefühls. Sie zeigt uns, dass wir auch uns selbst und allen anderen verzeihen können, denn wir alle du, ich, jeder Mensch, lernt und wächst. Darum sind wir hier. Sobald du erkennen kannst, dass wir alle innerhalb der Grenzen unserer jetzigen Fähigkeiten & Überzeugungen unser Bestes tun, ist es ganz einfach.

Erkenne das zunächst einmal in dir selbst. Bringe dir selbst Verständnis entgegen. Solange du kein Mitgefühl für dich selbst hast, und einige deiner Eigenschaften & Seiten verurteilst, für „nicht gut genug“ hälst, wird es dir sicher schwer fallen, Verständnis für die „Unvollkommenheit“ anderer aufzubringen.

Was es so schwierig macht, sind die Vorurteile & Erwartungen, die vielleicht in deinem Kopf stecken. So tief, dass du dir dessen gar nicht bewusst bist. Wir alle sind von klein auf mit den Erwartungen anderer Menschen aufgewachsen. Sind dafür be- und verurteilt worden, dass wir sind, wie wir sind. Und haben gelernt, uns selbst zu verurteilen. Statt uns so, wie wir eben sind, anzunehmen. Perfekt in unserer Unvollkommenheit. Wie sinnlos das ist, wird deutlich, wenn du einmal unterschiedliche Kulturen miteinander vergleichst. Das, was in der einen Kultur als richtig und erstrebenswert gilt, ist in einer anderen ohne Bedeutung. Richtig und falsch, alle Arten von Urteilen, sind eine Erfindung der Menschen. Von der Natur nicht vorgesehen. Das Universum (oder Gott, oder wie immer du unser aller höheres Selbst nennen magst) verurteilt uns nicht. Es hilft uns nur, aus unseren Irrtümern zu lernen & daran zu wachsen. Wieso also sollten wir einander verurteilen?

Rumi hat es einmal so ausgedrückt:

„Jenseits unserer Vorstellungen von richtig und falsch liegt ein Feld. Dort wollen wir uns treffen.“

Es mag Verhaltensweisen anderer Menschen geben, vor denen du dich schützen möchtest. Gewalttätigkeit z. B. Doch du kannst dich schützen, ohne diese Menschen zu verurteilen oder gar zu hassen. Auch sie tun ihr Bestes … und es ist nicht ihre Schuld, dass die Fähigkeiten, die sie dafür erlernt haben, sie so handeln lassen wie sie handeln. Vielleicht fällt es dir leichter, auch in solchen Fällen in deinem Mitgefühl zu bleiben, wenn du zweierlei bedenkst:

– Deine Gefühle, ebenso wie dein Handeln, füllen die Welt mit Energie. Mit welcher Energie möchtest du die Welt lieber erfüllen: mit Hass oder mit Mitgefühl? Selbst wenn andere vielleicht Hass in die Welt tragen – macht es sie nicht besser, wenn du dich ihnen anschließt. Es ist deine Entscheidung, wie du reagierst.

– Der zweite Gedanke dazu: ich bin davon überzeugt, dass alles, was sich um uns herum im Außen manifestiert, auch IN uns existiert. Der meiner Meinung nach beste Weg, die äußere Welt friedlicher und liebevoller zu gestalten, ist es daher, in mir selbst für Frieden und Liebe zu sorgen.

Das Gesetz des Mitgefühls fordert uns auf, aus Liebe und Verständnis zu handeln statt aus Hass oder Unwissenheit. Das ist vielleicht nicht einfach, doch du bist ja hier, um zu leben und zu lernen. Das bringt nun einmal Herausforderungen mit sich, in diesem Fall die Herausforderung, aus deiner begrenzten Sichtweise herauszuwachsen. Das ist nicht immer einfach. Wenn es dir schwer fällt, dann denke daran: Mitgefühl beginnt bei dir selbst. Habe Mitgefühl mit dir, wenn es dir noch nicht gelingt. Sei sanft und geduldig mit dir selbst – das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Akzeptiere die Gefühle, die in dir entstehen, positive und negative. Verzeihe sie dir. Und lerne, dich & dein Verhalten nicht von ihnen bestimmen zu lassen.

In einer akuten Auseinandersetzung mit jemandem hilft dir vielleicht die Vorstellung, dass diese Person, die du da gerade voller Hass und Wut anschreist, plötzlich tot umfällt. Was wäre dann mit deinem Zorn, deiner Eifersucht, deinem Schmerz?

Wir alle sind miteinander verbunden, wir alle haben unsere Träume & Sehnsüchte, wir alle kennen Angst & Enttäuschung, und wir alle haben Erfahrungen gemacht, die uns geprägt haben. Und wir alle tun zu jedem Zeitpunkt unser Bestes.

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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