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Verkehrte Welt

Vor wenigen Tagen erreichte mich ein Brief, über dessen Inhalt ich zunächst laut lachen musste, der mich beim weiteren Darüber-Nachdenken aber doch eher entsetzte. Das Jugendamt hat dank der Anzeige einer „besorgten“ Mitbürgerin von meiner Ernährungsweise erfahren & macht sich nun Sorgen um die Gesundheit meiner Kinder. Man hätte ja von so vielen Fällen psychischer & physischer Schäden bei rohköstlich ernährten Kindern gehört … Hallo?!? Ich kenne die erschreckende Zunahme von Fettleibigkeit & Diabetes im Jugendalter; auch Osteoporose, Rheuma u. ä. treten immer öfter schon bei Kindern & Jugendlichen auf, von Neurodermitis, Asthma, Allergien ganz zu schweigen. Alles ernährungsbedingt!

Eigentlich sollte das Jugendamt doch wohl eher Mitarbeiter bei MacDonald’s & Aldi postieren & alle dort auftauchenden Eltern zum Gespräch vorladen. Aber darüber will ja keiner reden. Wo sollte das auch hinführen? Müssten doch dann auch die Beamten selbst womöglich ihr eigenes Essverhalten hinterfragen. Die gesamte Lebensmittelindustrie würde zusammenbrechen, müssten sich Eltern dafür verantworten, ihre Kinder mit Weissmehl, Zucker, Konservierungs- & Zusatzstoffen usw. zu „ernähren“.

Nun ja, ich schätze, diese Argumentation bietet sich im Interesse einer schnellen friedlichen Lösung nicht wirklich an ;). Ich werde mich einfach dort vorstellen & sowohl meine als auch die Gesundheit meiner gut entwickelten, energiegeladenen Kinder demonstrieren. Und mein Staunen über die verkehrte Welt, in der wir leben, für mich behalten.


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6 Kommentare zu “Verkehrte Welt
  1. Liebe Silke,
    du bist eine kluge Frau, Du wirst schon die richtigen Worte finden, da bin ich sehr sicher! J

    .Wir Urköstler haben nichts zu verbergen, vor allen Dingen nicht unsere vor Gesundheit strotzenden Kinder! 🙂 Sprich mit ihnen und erläutere ihnen, dass solche Denunziationen von Leuten im Internet kommen (Insider nennen sie auch „Antihirne“), die einen Hass auf andersdenkende, gesundlebende Menschen fahren, der abgrundtief ist. Jeder, der nicht die Schulmedizin gutheißt, der eine alternative und Tier verschonende Esskultur pflegt, wird gemobbt oder gestalkt. Dies ist ein in Deutschland wieder mal einmaliger Vorgang, im angelsächsischen Raum mit ihrer langjährigen demokratischen und pluralistischen Kultur gibt es das nicht. Armes Deutschland.

    Ich bin selber seit Jahren „Opfer“ dieser unsäglichen Zeitgenossen, lasse mich aber nicht zum Opfer machen, indem ich den Rat eines sehr klugen Kommissars befolgte und diese Leute konsequent ignoriere. (Bei mir geht das Stalking bis ins Privatleben, sie schleichen um mein Haus, sie durchwühlen meine Mülltonnen (!!) und sie schreiben mir Hassmails und verleumden mich im Internet feige auf Servern im Ausland, wo auch Kinderpornographie und anderer Dreck gehostet wird. Was für ein erbärmlicher Haufen, der den ganzen Tag am PC hängt, sich aus ein paar virtuellen Informationen ein Bild strickt, was der Realität im wahren Leben niemals standhält. Leben. Wird alles still registriert von Fachleuten und an die Polizei weitergeleitet, die dann zur gegebenen Zeit trocken zuschlagen wird!)

    Durch das Veröffentlichen hast du ihnen nun schon ein wenig Genugtuung gegeben, mache den weiteren Verlauf und die sicherlich guten Gespräche (wie ich dich kenne!) nicht mehr öffentlich. Lass sie mit ihren verquirlten und abstrusen Gedankengängen ins Leere laufen!

    Immer daran denken: Wir sind stark und wir sind die Guten! 🙂 Und Du bist eine der besten Mütter, die ich kenne,

    Ich freue mich auf unseren Ausflug morgen, ich bringe eines meiner Engelkinder mit – Deine Brigitte

  2. silke sagt:

    ich habe über die veröffentlichung nachgedacht – & mich dafür entschieden. es geht mir nicht um den weg, wie das jugendamt auf mich aufmerksam wurde. sondern darum, dass eltern hierzulande aus solchen gründen in die situation geraten können, beim amt nachzuweisen, dass sie sich gut um ihre kinder kümmern & für sie sorgen. wohingegen sich niemand für die kinder interessiert, die aufgrund der denaturierten ernährung krank werden, weil ihre eltern nicht darüber nachdenken bzw es einfach nicht besser wissen. ich bin ja nicht die erste, die in diese situation kommt.
    in den usa ist das übrigens auch nicht anders.

  3. Lisa sagt:

    Hallo!

    Da melde ich mich doch mal als stille, nichtrosköstelnde Mitleserin zu Worte. Ich kann vertshen, dass Sie sich angegriffen fühlen und es ist sicher auch nicht immer leicht, sich gegen die Vorurteile zu wehren, aber ich kann ehrlich gesagt nicht Schlimmes daran erkennen, dass das Jugendamt sich meldet und dem nachgeht. Es ist schließlich zum Schutz ihres Kindes. Womit ich nicht meine, dass Ihre Ernährung Ihrem Kind schadet, sondern dass es sicherlich genug Eltern gibt, die ihren Kindern ihre eigene Ernährungsweise aufzwingen, obwohl sie Ihnen nicht gut tut. Egal in welcher Weise auch immer.
    Und in einem Punkt muss ich widersprechen: durch meine Mutter (Erzieherin im Kindergarten) habe ich sehr oft mitbekommen, dass auch Fastfoodeltern desöfteren angeschrieben werden und sich beim Jugendamt melden müssen!
    Eigentlich wollte ich damit bloß sagen: Auch wenn Sie sich angegriffen fühlen, ich glaube, dass das alles halb so schlimm ist und dass es besser ist, wenn einmal zu oft „unschuldige“ Eltern vorstellig werden müssen, als wenn wieder ein Kind verhungert, dass vielleicht tatsächlich – im Unterschied zu ihrer Enährung – nur „Gemüse“ bekommt, ohne auf die Inhaltsstoffe und Ausgewogenheit zu achten.

    In der Hoffnung, dass Sie meinen Kommentar richtig verstehen,
    Lisa

  4. Mondenkind sagt:

    Oh man, ich bin fassungslos. In diesen Fällen, wo Kinder aufgrund Vernachlässigung gestorben sind, wurde das Jugendamt informiert und hat NICHT reagiert. Aber hier? Das ist doch wohl ein schlechter Scherz, oder? Wahnsinn!

  5. Nordlicht sagt:

    Und was passiert jetzt? Musst du die Jugendasmt-Beamten zum Essen eiladen oder kommen die mit der Waage vorbei oder … ?

  6. Susi sagt:

    Guten Tag Silke,
    Kennt die Person die euch beim Jugendamt meldete deine Kinder überhaupt?!!?
    Dass man einfach weil man eine andere Ernährungsweise hat, und die Kinder diese mehr oder weniger mitmachen, beim Jugenamt gemeldet wird, finde ich eine seltsame Vorgehensweise…Die betreffende Person hätte dich doch direkt anschreiben und sich nach dem Gesundheitszustand deiner Kinder erkundigen können….
    Wenn es jemand war, der deine Kinder persönlich kennt, es ihnen schlecht gehen würde und du nicht mehr mit sich reden lassen würdest, könnte ich den Gang zum Jugendamt vielleicht noch verstehen, aber so..Das ist schon eher eine seltsame Vorgehensweise…! Und die echten Hintergründe der Person, die dich da gemeldet hat, vermutlich äusserst fragwürdig.
    […]
    Ich wünsche dir alles gute und das beste für die Gesundheit deiner Kinder, was immer auch geschehen wird bei euch :-)!
    Beste Grüsse von Susi

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