(f)roh & frei leben. silkes roh-vegane welt.

Süßlupinen. Oder: woher bekommst du dein Eiweiss? ;)

Eine weitere Eiweiß-Alternative, die wir dieses Jahr entdeckt haben. Sicher nicht so grundlegend wie das Grün, aber für den Einen oder die Andere vielleicht auch eine interessante Abwechslung auf dem Teller.

In jedem Fall eine weitere Antwort auf die so beliebte Frage:

Woher bekommen Veganer*innen genug Eiweiss?

Zahlreiche & umfassende Antworten darauf findest du hier im Blog –

Und unser wichtigstes Protein ist ja ohnehin Grün – falls dir das nichts sagt, lies es unbedingt hier nach. Heute möchte ich dir von einer der vielen möglichen weiteren pflanzlichen Eiweissquellen erzählen. Eine, die auch wir erst vor Kurzem entdeckt haben. Letzten Winter in Portugal. Dort werden überall auf den Märkten Tremoços verkauft – Süßlupinen. Gekocht und eingelegt in Salzlake und ich-weiss-nicht-was-noch. Die Tochter hat sie auf einem Fest mit Freunden entdeckt und sie fortan in ihren Speiseplan aufgenommen.

Ich hab mich daraufhin ein bisschen umgeschaut – wie immer auf der Suche nach einer rohen Version. Ich kannte Lupinen aus Kochkostzeiten in Form von Lopino, erhältlich im Kühlregal im Bioladen. Das war natürlich auch nicht roh. Für alle Nicht-100%-Rohköstler*innen jedoch eine eiweissreiche Bereicherung des Speiseplans und eine gute Alternative zu Soja.

Süßlupinen – was ist das eigentlich?

Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten. Als Süßlupinen werden diejenigen Lupinen bezeichnet, die praktisch frei von bitteren Alkaloiden sind. Die Samen der Süßlupine gehörten bereits bei den alten Ägyptern und Griechen wie auch in Südamerika zu den Grundnahrungsmitteln.

Süßlupinen sind reich an Eiweiß & enthalten sogar alle essentiellen Aminosäuren. Sie sind frei von Stärke und Gluten, allergenärmer, fettärmer als Sojabohnen und weniger blähend als andere Hülsenfrüchte.

Süßlupinen roh verzehren?

Gekeimt lassen sich Süßlupinen auch roh verzehren. Weiche sie dafür über Nacht in Wasser ein, gieß das Wasser am nächsten Tag ab und wässere die Lupinensamen täglich. Sobald der Spross etwa so lang ist wie die Bohne, kannst du die gekeimten Lupinensamen essen.

Zubereitung der rohen Süßlupinen

Du kannst die gekeimten Samen einfach so essen. So schmeckten sie der Tochter auch am Besten – eine interessante Alternative zu Linsen & Kichererbsen, wenn auch kein neues Lieblingsessen.

Ich habe versucht, die eingelegten Tremoços, wie wir sie in Portugal gekauft hatten, nachzumachen. Dafür habe ich die fertig gekeimten Lupinen für ein paar Tage in Salzwasser eingelegt. Nach einem Tag schmeckten sie dann halt salziger als vorher. Jedoch nicht wirklich besser. Außerdem verderben sie eingelegt recht schnell. Kurz: dieses Experiment war noch nicht wirklich erfolgreich.

Leider gibt es Süßlupinen nicht in jedem Bioladen. Nach längerer Suche habe ich diesen Sommer in Deutschland endlich welche gefunden. Und zwar bei Prohviant* – einem kleinen Rohkostversender, der außer rohen, keimfähigen Süßlupinen* noch so manches andere Interessante im Angebot hat!

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(Selbst-)Heilung & Schönheit. Eine Buchvorstellung.

Ich hab mal wieder gelesen. Ein Buch zum Thema Heilung, das ich dir hier gern vorstellen möchte. „Heile dich schön“ von Markus Rothkranz.

Ein toller Ansatz für das Thema, wie ich finde. Eitelkeit siegt. 😉 Für all die, die (noch) nicht wirklich unter lebensbedrohlichen oder stark einschränkenden Krankheiten leiden bzw. deren Leidensdruck durch Krankheiten oder mangelndes Wohlbefinden nicht hoch genug ist, ist doch meist ihr Aussehen von Bedeutung. Und wer wünscht sich nicht, ewig jung und schön auszusehen? Frei von Falten, Pickeln, Flecken zu sein, einen straffen Körper zu haben usw.

Dass das möglich ist, mehr noch: dass du nicht nur jünger aussehen, sondern sogar jünger werden kannst & wie das geht, das zeigt Markus Rothkranz an seinem eigenen Beispiel und darüber schreibt er in diesem Buch.

Schönheit, so sagt er, ist gleichbedeutend mit Gesundheit. Ohne Gesundheit ist wirkliche Schönheit auch mit allen künstlichen Hilfsmitteln, Operationen usw. nicht möglich.

An deinem Aussehen, an jedem Pickel, jeder Falte, lässt sich erkennen, wie es um deine Gesundheit, um den Zustand deiner Organe bestellt ist. Markus Rothkranz zeigt in seinem Buch, wie alles miteinander zusammenhängt. Gesicht und Organe, du und die Welt.

Interessant an dem Buch finde ich vor allem die Darstellungen zu den Organzusammenhängen. Welche Teile deines Gesichts & deines übrigen Körpers mit welchen Organen in Zusammenhang stehen. Wie du lernen kannst, deine Falten, Pickel, Ausschläge usw. zu „lesen“ – und was du sinnvollerweise tun kannst, um sie verschwinden zu lassen.

Was mir außerdem gut gefällt, sind die unzählige Male wiederholten Hinweise darauf, dass es nicht um die Oberfläche allein geht. Dass du deinen Körper reinigen – und anschließend sauberhalten – musst, wenn du wirklich heil (gesund) und schön sein willst. Dass es keine Abkürzungen gibt und die wertvollsten Kräuter, Superfoods, Wundermittel dich nicht retten werden, wenn du nicht zuvor die grundlegenden Probleme behebst. In seinen trotzdem vorhandenen Auflistungen wundersamer Mittel fehlen neben exotischen Kräutern und über Markus selbst zu beziehenden Spezialmischungen auch nicht die Verweise auf die in der Natur frei erhältlichen wertvollen Wildkräuter.

Insgesamt ein locker & überzeugend geschriebenes und leicht zu lesendes Einsteigerbuch mit vielen wertvollen Tipps für Menschen, die nach neuen Wegen zu mehr Wohlbefinden, Schönheit und Gesundheit suchen. Und eben ein überzeugender Ansatz, um Menschen zu Veränderung zu bewegen.

Denn diese Welt, die Menschheit, braucht Veränderung. Umdenken. Veränderung unserer Lebensgewohnheiten. Bevor wir uns selbst und alles andere hier zerstören. (Oder, vielleicht eher, die Erde sich von unserer physischen Präsenz befreit.) Und Veränderung beginnt immer in dir selbst. Heilst du dich, so heilst du auch die Welt. Selbst wenn du aus eitlen, oberflächlichen Motiven damit beginnst, wirst du mit der Veränderung deiner Ernährungs- und Lebensweise eine Erfahrung machen, die dich weit über dein Aussehen hinaus verändern wird. Und sich auf das gesamte Universum auswirken wird.

Herzlichen Dank an den Hans-Nietsch-Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat! Beziehen kannst du es direkt über den Verlag, oder hier über amazon.

Anita Feiertag, Marion V Sunny gefällt dieser Artikel
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Protein ist grün

Zum ersten Mal seit Langem wurde mir kürzlich die Frage gestellt. „Und woher bekommst du dein Protein?“ Meine Antwort beinhaltete ein paar Fakten zum menschlichen Proteinbedarf sowie schwerpunktmäßig den Verweis auf das viele wertvolle, proteinreiche GRÜN in meiner Ernährung.

Protein ist grün
„Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk enthält es synthetisierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirns erschließen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß.“ – Ann Wigmore

Zwar safte ich nur in Ausnahmefällen mal & esse mein tägliches Grün lieber ganz oder allenfalls vermixt, doch was die Bedeutung von Chlorophyll für unsere Körper angeht, glaube ich Ann Wigmore absolut. Voller gespeichertem Sonnenschein und mit unserem Blutfarbstoff Hämoglobin fast identisch, nährt es uns optimal & versorgt uns auf mehreren Ebenen mit dem, was wir zum Leben & Wachsen brauchen.

Das Angebot an Grünem auf dem Markt ist reichhaltig und vielfältig, und dazu wächst überall draußen noch jede Menge frei verfügbares wildes Grün. Ich finde hier im Umkreis (wenn auch mit ein bisschen Suchen; es ist schon recht „aufgeräumt“ hier. Bewirtschaftete Felder rund um das kleine Dorf im Calenberger Land, in dem ich mich derzeit aufhalte.) Brennesseln, Giersch, Löwenzahn, Weissdornblätter, Beifuß, Malve, Knoblauchrauke, Beinwell und manches mehr. Auch die ersten Nüsse habe ich schon gefunden (übrigens auch sehr reich an Protein 😉 ).

Regionales Obst hingegen ist vergleichsweise knapp & dementsprechend teuer – dank der Kälte des Frühjahrs, die die Obstblüte weitgehend hat erfrieren lassen und/oder die Bienen vom Bestäuben der Blüten abgehalten hat.

Ohnehin zieht es mich nicht wirklich momentan. Die einzigen süßen Früchte, die ich, wenngleich importiert, hier bekomme und die mir derzeit schmecken, sind Kochbananen – auch die jedoch ergänze ich mit reichlich Spirulina. Nach wie vor köstlich schmeckt mir Kürbis. Meine Frucht des Jahres. 🙂 Und … passend zur Jahreszeit, denn jetzt sind hier all die vielen Kürbissorten reif: Neben Hokkaido liegen in meiner Küche Squash-Kürbis, Spaghetti-Kürbis und Butternut bereit.

Die meisten meiner Mahlzeiten bestehen aus einer Kombination von Salaten & anderem Grünzeug, Kürbis, Knoblauch, Algen & Sprossen (ebenfalls sehr proteinreich). Manchmal mit einem Dipp aus gekeimten Samen dazu, selten einer Avocado, oder einem Stück Kürbis-Broht – einem neuen Lieblingsrezept.

Neben frischem Grün und Kürbis gehören seit Längerem ein paar grüne Pulver zu meiner täglichen Ernährung: In Spirulina* könnte ich mich reinsetzen, schon seit Monaten, es schmeckt sooo lecker! Ich esse es zu allem möglichen: Banane, Kokosnuss, Kürbis, Zucchini, …

Mindestens genauso geht es mir mit Stevia. An meinem letzten Standort in Portugal gab es eine Pflanze davon, so dass ich gelegentlich sogar frische Blätter genießen konnte (nur sparsam, sonst hätte sie mich nicht überlebt 😉 ). Ansonsten greife ich auf Steviapulver* zurück – nur aus den getrockneten Blättern bestehend. Am liebsten mag ich es zu Zucchini – schmeckt erfrischend & süß. Auch köstlich ist es zu Avocado, Kokosmus, in Schokolade …

Angeblich soll Stevia ein wirksames Mittel zur Unterstützung des Körpers gegen Borrelien sein. Keine Ahnung, ob das stimmt. Schaden wird es jedenfalls nicht.

Außerdem gibt es ab und zu Chlorella*. Ebenfalls in Pulverform, meist in Wasser eingerührt, als morgendliches Getränk. Chlorella geht bei mir nicht immer, momentan mag ich es, also trink ich es. Mal sehen, wie lange das anhält.

Wie sieht deine Ernährung dieser Tage aus? Welches sind deine Lieblingsgrüns?

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Mutig sein

Immer wieder, wenn ich etwas schreibe um es zu veröffentlichen, oder ein Video aufnehme, immer wieder wenn ich da raus gehe in die Welt, Menschen treffe, mich zeige, begegne ich meiner Angst. Mal mehr, mal weniger, je nach Kontext. Je nach Thema. Und je nachdem, wie sehr ich in meiner Mitte bin.

Und immer wieder tue ich es trotzdem. Mich gegenüber anderen Menschen, meinen anderen Ichs, mir selbst, richtig zu zeigen. Mit allem, was ich gerade in mir sehe – und vor allem dann, wenn ich gerade mehr von meinen „Schatten“ sehe als von meinem Licht. Das erfordert oft viel mehr Mut als viele der anderen Dinge, die ich in meinem Leben so tue, und für die mir von anderen so oft Mut bescheinigt wird. Auswandern mit Kindern & Rucksack z. B. Oder heimatlos leben. Sowas.

Wie Sarah Lesch es singt:
„Ich hab Angst vor meiner Freiheit,
ich hab Angst, die Wahrheit zu sagen.
Denn ich hab Angst, mich richtig zu zeigen,
ohne Mauern und Heiligenschein.

Aber Mut heisst nicht, keine Angst zu haben.
Mut heisst nur, dass man trotzdem springt.“

In jedem Fall hab ich es noch nie bereut, trotzdem gesprungen zu sein. Meine Angst zu überwinden. (Bereut habe ich die Gelegenheiten, bei denen ich es nicht getan habe. Mich von meiner Angst habe aufhalten lassen. Was auch häufig genug passiert ist.)

Ich möchte dich bestärken, mutig zu sein. Es braucht keine großen Taten, um deine eigene Heldin, dein eigener Held zu werden. Spür deine Angst, sieh sie dir an, aber lass dich nicht von ihr aufhalten. Vertraue. Dir. Dem Leben. Und all den anderen da draußen. Sie sind nichts anderes als du, Spiegel deines Inneren.

Versuch, dich davon zu lösen, alles kontrollieren zu müssen. Verliebe dich ins „Nicht-Wissen“. Du weisst sowie nicht, was passieren wird. Selbst wenn du dir einbildest, du wüsstest es. Höre auf dein Herz, deine Intuition, deine innere Führung. Und tu den ersten Schritt. Auch wenn du noch nicht weisst, wie der zweite aussehen wird.

Wenn du im Auto unterwegs bist, folgst du den Anweisungen deines GPS. Eine nach der anderen. Sagt es dir, du sollst abbiegen, dann tust du das, ohne zu wissen, was danach kommt. Du vertraust darauf, dass es dir den nächsten Schritt dann schon ansagen wird. Genauso funktioniert es mit deiner Intuition.

Wenn es dir so geht wie mir und du mitunter das Gefühl bekommst, die Verbindung mit deiner inneren Führung zu verlieren – weil der Verstand dazwischen funkt, alte Glaubenssätze & Erwartungen, das Ego, oder du dich von den Gedanken & Ängsten deiner Umwelt durcheinander bringen lässt – was auch immer. Was tun, wenn du dich in solch einer Situation wiederfindest? Deine innere Stimme nicht hörst, die Zeichen nicht sehen kannst, oder nicht verstehst? Zerrissen bist und nicht weisst, was von deinem Herzen kommt & was aus deinem Kopf? Was dann?

Don’t worry. Mit der Erkenntnis, dass du durcheinander bist & den Weg grad nicht siehst, bist du schon wieder auf dem richtigen Weg. Bewusst unterwegs. Geh einfach weiter, ruhig, langsam. Achtsam – bei allem, was du tust und denkst. Atme. Vertraue. Lass los. Gib dir Zeit. Erwarte die Ansage für den nächsten Schritt. Und dann tu ihn!

Hab Mut & vertrau dir & dem Leben – es wird dich nicht im Stich lassen. Niemals.

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Care-Paket fürs Rohkost-Kind

Mitunter hängen hier angefangene Artikel sehr lange im Entwürfe-Ordner herum und gehen in der Flut meiner Ideen unter. So wie dieser hier, den ich nach Monaten gerade wiedergefunden habe und dir nun nicht länger vorenthalten möchte. 🙂

Im Frühjahr war die Tochter ja für längere Zeit bei ihrem Vater zu Besuch – einem zweiten Zuhause für sie, mit allerdings ganz anderen Prioritäten bei der Essensauswahl. Seit der Veganz-Markt in Hamburg geschlossen hat, ist das Angebot an interessanten Alternativen zu Brot & Co dort meistens nicht so reizvoll. Selbst Durian wird nach einer Weile langweilig. 😉 Und zum Selber-Zubereiten fehlt ihr dann doch meist der Ansporn.

Drum hatte ich ihr ein Care-Paket geschickt – oder besser: schicken lassen … bestellt bei einem meiner Lieblingsversender – raw-living*. Mit dem „Auftrag“ ans Kind, zu fotografieren und zu testen ;).

So sah der Inhalt des Pakets aus

Und hier ist ihr Testergebnis:

  • Kaustreifen BuriBeri Erdbeere – der Hit! Endlich Rohkost-Kaustreifen! Davon hätten es gern mehrere Packungen sein dürfen. (Solche Streifen lassen sich ganz einfach selbst machen, hab ich inzwischen auch schon mehrmals gemacht. Doch manchmal sind fertig verpackte Süßigkeiten einfach konkurrenzfähiger. 😉
  • Schokoriegel „My Raw Joy“ – NYAM! Eigentlich hatte sie nicht wirklich Lust auf süß, doch der Biss in den Riegel hat sie sofort umgestimmt. Sehr lecker!
  • CRAWnchies – So eine Art Chips, aus Lein und Algen, coole Idee, auch vom Verpackungsdesign her. Vom Geschmack her nicht schlecht, allerdings, so fand sie, nur in kleinen Mengen zu essen.
  • rawmio – roher Kuchenteig im Glas. Mandel, Schoko, Maca … Lecker für alle, die Maca mögen. Das schmeckt schon sehr stark durch. Sehr nahrhaft auch, und die Konsistenz ist für einen Kuchenteig zu fest.
  • Mandelmus aus aktivierten Mandeln – Mandelmus geht immer, pur, als Aufstrich oder vermixt. Und dieses ist wirklich eines der Köstlichsten!
  • Grünkohl-Chips – fand sie nicht so aufregend. Ich find auch meine selbstgemachten besser :).
  • Algen für Salate – diese Mischung aus Wakame, Dulse und Nori, alles in kleinen Flocken, ist hier beliebt seit Jahren. Sie isst sie zu Sonnenblumenkernen, Avocado oder Haferflocken (mit Wasser).
  • Knusprige Schokokugeln – mit Orangengeschmack. Leider haben die Hersteller es mit der Dosierung des Orangenöls etwas zu gut gemeint und die Kugeln schmecken dadurch leicht bitter. Sagt die Tochter. Ich fand sie ganz okay.
  • Kuchen*! Dedicakeshun … Einer der besten rohen Schokoladenkuchen ever!
  • Kokoskonfekt – viel zu süß für ihren Geschmack.

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Anke Braune gefällt dieser Artikel
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(Selbst-)Heilung

Ist Leben = Heilen? Manchmal scheint es mir, als ob das Leben hier zu einem großen Teil aus Heilen besteht. Wir heilen unseren Körper und unsere Seele von den ererbten oder erworbenen Verletzungen und daraus entstandenen Symptomen. Das, was meist „Krankheit“ genannt und mit irgendeinem Label versehen wird, ist in Wirklichkeit die (jeweils bestmögliche) Reaktion unseres Systems auf das, was wir erleben. Wir, unser Körper bzw. unsere Seele, finden im Laufe dieses Lebens Wege, mit dem, was auf uns einwirkt, umzugehen. Manchmal führt das zu Blockaden und damit zu das Wohlbefinden beeinträchtigenden Symptomen. Diese Blockaden wieder zu lösen, Energien und Liebe frei fließen zu lassen, das ist Heilung. Und Leben. Heilung verstehe ich dabei absolut nicht als Leidensweg, weg von „falsch“ zu „richtig“ oder so. Den Ansatz: zu vertrauen, zu wissen, dass unser Körper und unsere Seele perfekt sind, wie sie sind, finde ich sehr hilfreich für den Heilungsansatz. Denn das Gegenteil – sich selbst als irgendwie „falsch“ anzusehen und Teile von sich selbst zu bekämpfen – scheint mir kontraproduktiv. Alles, was uns blockiert, was schmerzt oder uns sonstwie beeinträchtigt, lehrt uns etwas über uns selbst.

Jede Heilung, davon bin ich überzeugt, ist eine Selbst-Heilung. Die unheimlich viel mit Vertrauen zu tun hat. Vertrauen in dich selbst! Du selbst, inklusive deinem Körper, hast eine enorme Fähigkeit, dich selbst zu heilen.

Heiler*innen & Therapeut*innen können dich dabei unterstützen – vor Allem dadurch, dass sie dir helfen, wieder mehr auf dich selbst zu achten. Für dich zu sorgen & an deine Heilung zu glauben. Blockaden zu identifizieren und zu beseitigen. Doch selbst wenn es so scheint, als ob ein Medikament oder eine andere Behandlung dich geheilt hätte: es mag dir geholfen haben, doch geheilt hast du dich letzten Endes selbst!

Die beste Art, deinen Körper dabei zu unterstützen, ist, ihn nicht davon abzuhalten. Also auf ihn zu hören & ihm zu geben, was er braucht. Ihn so weit wie möglich zu befreien von dem, was ihn belastet und ihn damit von seinem natürlichen Zustand, dem der vollständigen Gesundheit, entfernt. Und natürlich gilt dasselbe auch für dein übriges Selbst, deine Seele, dein Herz … Belastungen der Seele beeinträchtigen das Wohlbefinden im gleichen Maße und können sich, bei andauernder Missachtung, auch in körperlichen Symptomen manifestieren.

In meinem Bild von mir und der Welt, in dem alles miteinander verbunden ist, alles ein Zusammenspiel von Energien ist, bedeutet Heilsein für mich so etwas wie Gleichgewicht und freies Fließen der Energien. Krankheitssymptome deuten darauf hin, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und/oder irgendwo Blockaden bestehen. Die Lösung besteht folglich darin, Blockaden zu entfernen bzw. das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Als potentielle Hilfsmittel auf der physischen Seite sehe ich dabei vor allem Optimierungen der täglichen Gewohnheiten (Ernährung, Bewegung, Atem (Luftqualität & Atemtechnik), ausreichend Erholungsphasen, Körperhaltung usw usw.). Darüberhinaus wirken meiner Erfahrung nach vor allem alle Arten von Körperarbeit und Anwendungen wie Massagen sehr hilfreich. Vielleicht kann gelegentlich auch die verstärkte Aufnahme bestimmter Kräuter oder anderer Nahrungsmittel unterstützend wirken – dann (und nur dann!), wenn der Körper wirklich deutlich danach verlangt.

An spezielle Wundermittel, egal ob pharmazeutischer oder natürlicher Herkunft, deren Einnahme trotz Beibehaltung ungesunder Lebensgewohnheiten und ohne Hinterfragung des Lebensstils und der Lebensinhalte Beschwerden heilen soll, glaube ich nicht.

Viele haben allein mit einer Umstellung ihrer Ernährung – sei es auf eine vollständige Rohkost oder „nur“ weg von Industrienahrung hin zu natürlicherer Nahrung – und/oder ihrer Lebensgewohnheiten (Bewegung, mehr Sonne, mehr draußen sein, weniger „Pflichtprogramm“ und mehr von dem, was glücklich macht, usw. ) erstaunliche Heilungserfolge sowohl bei physischen als auch bei psychischen Problemen erzielt.

Andere haben nicht minder erstaunliche Heilungen durch mentale Arbeit, Perspektivwechsel, Änderungen ihres Lebensalltags (hin zu mehr Freude, dem Herzen folgen) erreicht.

Ich glaube, wir sind gleichermaßen Körper – Seele – Geist. Und alles beeinflusst sich gegenseitig. Auf dem Weg zur Heilung scheint es mir am sinnvollsten, sich um alle Bereiche gleichermaßen zu kümmern.

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Zahnschonende Rohkost aus dem Mixer

Thema Zähne, mal wieder. Was ist man*frau als Rohköstler*in, wenn aufgrund der aktuellen Zahnsituation nicht gut gekaut werden kann? Wie gut, dass es Mixer gibt. Und ganz einfache Rezepte für solche Notsituationen. Ein paar davon, die mich über den gestrigen Samstag gerettet haben, hab ich dir heute mitgebracht.

Was war los? Eine uralte, porös gewordenen Füllung in meinem letzten verbliebenen Weisheitszahn war teilweise herausgebrochen. Darunter war der Zahn weiter kaputt gegangen – logisch, wenn über Jahre durch die Risse in der Füllung etwas hineinkommt, aber nicht wieder heraus. Schmerzen hatte ich nur selten, es war jedoch recht unangenehm, wenn vom Essen öfter etwas in das Loch hineinrutschte, und weil sich das Ganze eben schlecht reinigen liess. Nun hatte ich die Wahl zwischen (Wurzel-)behandlung und Ziehen. Und hab mich fürs Ziehen entschieden. Keine weiteren Wurzelfüllungen in meinem Mund! Zwei sind da noch, und die möchte ich auch gern loswerden. Dieser Zahn hatte eh keinen Gegenbiss mehr, also macht es fürs Kauen auch keinen Unterschied.

Ich bin also, mit Angst im Bauch, aber der Überzeugung, dass das die beste Lösung ist, zur Zahnärztin gefahren und habe ihr mein Anliegen vorgetragen. Ein Glückstreffer bei der Arztwahl übrigens – ich bin an jemanden geraten, die einfühlsam war & zugehört hat. Das hat geholfen!

Nun ist Zahnziehen, insbesondere von Weisheitszähnen, ja kein Spaziergang. Er ist (danke dafür!) immerhin in einem Stück herausgekommen … die weiteren Details erspare ich dir. Ich habe überlebt ;).

Nach jedem Zahnziehen spüre ich wirklich, dass Zähne nicht einfach nur Kauwerkzeuge sind. Ich fühle mich jedesmal danach total … erschüttert. Ich bin davon überzeugt, dass die Verbindungen von Zähnen sowohl zu Organen als auch zu seelischen/Lebensthemen wirklich vorhanden sind.

Die Nachwirkungen der Betäubung tun ihr Übriges … ich bin nach solchen Eingriffen jedesmal ein paar Tage lang ziemlich mit mir & meiner Gemütsverfassung beschäftigt.

Nach dem Nachlassen der Betäubung tats dann auch wirklich weh, übers halbe Gesicht und bis hinter das linke Ohr. Ich hab mich erst stundenlang unter die heisse Dusche und dann, warm eingepackt, ins Bett verzogen. Geschlafen hab ich kaum in der Nacht, doch gegen Morgen liessen die Schmerzen endlich nach und verschwanden dann ganz – was für eine Erleichterung!

Gegen Mittag wurde ich langsam wirklich hungrig. Das letzte Essen war am Mittag vorher gewesen. Ich hatte keinen Plan vorher, Fasten oder so, sondern hab mich nach meinem Körper gerichtet. Der am Abend nach dem Eingriff keinerlei Hunger oder Appetit hatte.

Kauen war am Folgetag noch nicht wirklich angesagt, ich konnte meinen Mund nicht mal richtig weit öffnen. Wie gut, dass ich zwei Mixer mein Eigen nenne … so dankbar dafür war ich lange nicht!

Es gab dann also Gemixtes über den Tag. Schmackhaft & sättigend immerhin, wenngleich nicht wirklich befriedigend. Kauen ist schon wichtig.



Los ging es mit Himbeer-Bananen-Brennessel-Eis. Naja, Eis … ich hab es halb schmelzen lassen, weil es mir viel zu kalt war. Aber lecker!

Wie’s geht? – Einfach gefrorene Himbeeren, gefrorene Bananen und eine Handvoll frisch gepflückte Brennesseln in den Vitamix* schmeissen und in wenigen Minuten zu Eiscreme vermixen.

Später am Tag hab ich mir noch zwei kleine Zucchini mit einem TL Stevia-Pulver (kaufe ich hier*) vermixt. Ich liebe diese Mischung – meist streue ich Stevia auf Zucchini-Scheiben oder -Stifte, aber als Creme ist es auch gut.

Zum Abendessen gab es wiederum Zucchini. Diesmal gemixt mit Knoblauch, Alfalfa-Sprossen und einem EL Kürbiskernmus. Ich verwende das Kürbiskernmus* von Keimling, das ich letzte Woche im Vegan-Laden in Hannover gefunden habe. Und das ich derzeit so lecker finde, dass ich es jeden Tag essen könnte. Wie auch alles andere rund um Kürbis – Kürbisse, Zucchini, Kürbiskerne.

Selbstverständlich kannst du das Mus auch direkt bei Keimling* bestellen. Die feiern übrigens dieses Jahr ihren 33. Geburtstag – und schenken dir und allen Blog-Leser*innen aus diesem Anlass einen 5 % Jubiläumsrabatt* auf Bestellungen im September.

Wie’s funktioniert? – Auch ganz einfach: du klickst auf den obigen Link oder das Banner hier drunter und gibst bei deiner Bestellung den Rabattcode Keimling33 an. Der Rabatt wird auf das gesamte Sortiment, ausgenommen Vitamix-Geräte, gewährt.

*(Ja, dies sind Affiliate-Links. Das heisst, wenn du über diesen Link etwas bestellst, bekomme ich eine kleine Provision dafür. Damit unterstützt du meine Arbeit hier. Vielen Dank dafür! Ich setze Affiliate-Links nur zu Anbietern, bei denen ich selbst bestelle und die ich gerne und voller Überzeugung für ihren Service und ihre Produkte empfehlen kann.)

P. S. Eine weitere leckere Rohkost-Variante für „Zahnlose“ 😉 ist Chufa-Milch. Die gab es heute morgen.

Das Rezept dafür findest du im eBook Rohkost-Rezepte voller Leben & Liebe – für weitere Infos oder zum Bestellen einfach hier klicken.

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Borreliose

Borreliose ist eine allgemeine Bezeichnung für verschiedene Infektionskrankheiten, die durch Bakterien der Gattung Borrelia (umgangssprachlich Borrelien) aus der Gruppe der Spirochäten ausgelöst werden. Die Erkrankungen kommen beim Menschen und bei allen anderen Säugetieren vor und können durch den Befall aller Körpergewebe vielfältige klinische Symptome auslösen. Die Übertragung erfolgt vor allem durch Zecken. – Quelle: wikipedia

Eine Sonderform davon stellt die Lyme-Borreliose dar:

… Die Erkrankung kann verschiedene Organe in jeweils verschiedenen Stadien und Ausprägungen betreffen, speziell die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. … Lyme-Borreliose ist in der nördlichen Hemisphäre die häufigste zecken-übertragene Erkrankung.[3] – Quelle: wikipedia

Die Zahl der Zecken, denen ich im Laufe meines Lebens begegnet bin, ist durchaus überschaubar. Auf meinem eigenen Körper habe ich nur ein einziges Mal eine gefunden. Und das war nicht etwa nach einem Aufenthalt auf einer sommerlichen Wiese oder im Wald, sondern nach einer Nacht in einem billigen Hostel in Hamburg, vergangenen Dezember. Die hatte mich allerdings gebissen, in der linken Kniekehle. Und als ich versucht habe, sie zu entfernen, ist der Kopf stecken geblieben. Nicht schön, aber auch nicht dramatisch. Es ist nichts weiter passiert, die Stelle hat sich nicht entzündet, es kamen auch keine roten Kreise oder Ringe. Mein Körper hat den verbliebenen Rest der Zecke irgendwann abgestossen, ohne dass ich viel davon bemerkt hätte, und kurze Zeit später war von dem Biss nichts mehr zu sehen.

Ca. fünf Monate später habe ich dann bei einem Blick in den Spiegel (dem Ersten nach längerer Zeit, es gab nicht so viele Spiegel an meinen unterschiedlichen Wohnorten 😉 ) eine ausgedehnte Röte auf meinem unteren Rücken bemerkt. Etwa von der Taille bis zum Poansatz, über die gesamte Breite. Zunächst hab ich mich nicht weiter darum gekümmert, doch als die Röte nach ein paar Wochen noch immer da war, hab ich begonnen zu recherchieren.

Um das Ganze etwas abzukürzen: es könnte eine für eine Borreliose-Infektion typische Wanderröte sein. (Ob die nun mit dem Biss im Dezember zusammenhängt, der ja an ganz anderer Stelle war, oder durch einen anderen, von mir unbemerkten Biss oder Stich – keine Ahnung. Offenbar werden insbesondere die Lyme-Borreliose-Erreger häufig auch von den mit bloßem Auge kaum zu erkennenden Larven übertragen, d. h., man*frau merkt von dem Biss meistens gar nichts.) Weitere Symptome, die auf eine Borreliose hindeuten könnten, habe ich nicht. Beim Arzt war ich (natürlich) nicht, hab also keine Blutuntersuchung und insofern keine Information darüber, ob ich nun Borrelien im Körper habe oder nicht. Finde ich auch nicht wirklich wichtig zu wissen.

Warum nicht? In meinem Körper tummeln sich eine Menge Bakterien, und die meisten gehören da auch hin. Borrelien nun vielleicht gerade nicht; nach allem, was ich so dazu gelesen habe, sind sie ja wohl auch nicht der Natur zu verdanken sondern einem menschlichen Labor. Anyway … ich lebe auch mit anderen nicht-naturgemäßen Belastungen in meinem Leben. Manchen kann ich aus dem Weg gehen, anderen nicht. Und wie gesund mein Körper dabei bleibt, ist meiner Auffassung nach eher eine Frage des Gleichgewichts von allem. So sieht es übrigens auch die Traditionelle Chinesische Medizin, die die Symptome einer Borreliose ebenso behandelt wie alle anderen das Wohlbefinden störenden Symptome: mit einer Diagnose bezüglich des Yin-Yang-Gleichgewichts im Körper und der Wiederherstellung dessen falls nötig. Krank machen mich irgendwelche Bakterien oder Viren nur dann, wenn mein Körper, mein System, nicht im Gleichgewicht ist. Wenn es – grobstofflich betrachtet – zu einem Überschuss an Bakterien kommt z. B., oder einem Mangel an notwendigen Nährstoffen. Allgemeiner: zu einem Übermaß an Belastung, so dass mein Körper, dieses perfekt funktionierende Wunderwerk der Natur, nicht mehr mit der Entgiftung und Schadensbekämpfung hinterherkommt. Solch ein Übermaß an Belastung geht oftmals einher mit der anhaltenden Missachtung der eigenen Bedürfnisse. Nährstoffarmes, denaturiertes oder sonstwie ungeeignetes Essen, zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf etc. Und, ganz klar, das alles beschränkt sich nicht nur auf den Körper. Genauso wichtig ist der seelische Anteil. Stress, sei es durch zu viel Arbeit oder durch emotionale Belastungen, schwächt bekanntlich das Immunsystem. Jede Art von Missachtung der seelischen Bedürfnisse führt irgendwann dazu, dass die Seele uns über unseren Körper deutlich darauf hinweist, was sie braucht. So kann die alljährliche Grippe besser als durch die Viren dadurch erklärt werden, dass a) der Körper so viel Schleim durch ungeeignete Nahrung angesammelt hat, dass er den dringend loswerden muss oder b)die Seele (& der Körper) nach anhaltendem Stress nun dringend mal eine Ruhepause brauchen.

Zurück zum Thema Borreliose: nach dem, was ich dazu gelesen habe, gelangen die Borrelien also möglicherweise durch den Biss einer Zecke (oder, selten, den Stich oder Biss eines anderen Insektes) in den Körper. Und bleiben dann auch darin. Meistens erst einmal inaktiv. Und werden erst dann aktiv, wenn der Körper durch was auch immer geschwächt ist.

Akuten Handlungsbedarf sehe ich bei mir momentan nicht, denn ich habe ja, außer der Röte, keine weiteren Symptome. Und hätte ich welche, wäre es mir auch egal, ob sich diese Erscheinung nun Borreliose nennt oder sonstwie. Denn letztendlich geht es doch nur darum, meinen Körper bei der Heilung zu unterstützen. Ihn (immer wieder) ins Gleichgewicht zu bringen. Zu schauen, was fehlt oder was zuviel ist – auf allen Ebenen. Da das Thema Borreliose im vergangenen halben Jahr mehrfach in unterschiedlichen Zusammenhängen zu mir gekommen ist, und das mMn meistens eine Bedeutung hat, also mich auf etwas hinweisen will, habe ich mich dennoch ein bisschen mehr damit beschäftigt. Und es zum Anlass genommen, meine Lebensweise & Ernährung mal wieder ein bisschen bewusster zu gestalten. Meine Lebensgestaltung mit allen Aspekten auch unter diesem Blickwinkel noch einmal anzuschauen.

Zum körperlichen Aspekt habe ich konkretere Tipps & Hinweise insbesondere von Brigitte Rondholz bekommen (danke dafür!) und bei Marlon Muscaria gefunden. Beide ernähren sich ohnehin roh und vegan, beide sind augenscheinlich in körperlich sehr gutem Zustand – stark, fit, gesund. Brigitte ist vor einigen Jahren in einer sehr stressigen Phase ihres Lebens mit akuten, starken Symptomen an Borreliose erkrankt und hat sich ohne Antibiotika oder andere Medikamente oder Mittelchen durch längeres Wasserfasten & Ruhe, gefolgt von einer sehr einfachen, reduzierten, leichten Ernährung geheilt. Sie hat ihrem Körper vertraut und ihn einfach machen lassen und ihn währenddessen soweit als möglich entlastet. Marlon hatte wohl außer der Röte auch keine Symptome entwickelt, hat sich ebenfalls gegen eine Antibiotika-Behandlung entschieden und teilt in einem Video eine Vielzahl von Tipps zur natürlichen Behandlung der Infektion.

Wieviel die Entlastung des Körpers im Zusammenhang mit der Ernährung bewirkt, habe ich schon an vielen Menschen beobachten dürfen. Allein die Umstellung von einer Standard-Ernährung auf artgerechte Rohkost versetzt den Körper ja in die Lage, fast alles zu heilen.

Neben den körperlichen Aspekten finde ich auch die seelischen bei der Bewältigung solcher Krisen essentiell. Zecken, die Überträger der Borrelien, saugen … ein Blick auf mein Leben und die Suche nach potentiellen „Energiesaugern“ lohnt also vielleicht in dem Kontext. Was in meinem Leben „saugt“ an mir, was raubt mir Energie, wo lebe ich noch nicht so, wie ich, meine Seele, mein wirkliches Selbst, es braucht? Das können, um mal ganz allgemein ein paar mögliche Themengebiete zu nennen, finanziell belastende Situationen sein, schwierige Beziehungen, eine Arbeit, die dich auslaugt und nicht glücklich macht, usw usw. Dieser Blick auf das Leben, Achtsamkeit im Umgang mit dir selbst und eine bewusste Lebensgestaltung, deinem Herzen folgend, lohnt sich natürlich immer. Nicht erst beim Auftreten irgendwelcher körperlichen Symptome.

Foto: birdy, photocase.de

Instinktiv vegan

Instinktive Auswahl deiner Nahrung, das heisst, dass du auf deinen Instinkt, deinen Körper & dessen Weisheit, deine Ernährungsintuition hörst. Das funktioniert allerdings nur bei natürlicher, naturbelassener, unverabeiteter Nahrung, da jede Art von Verarbeitung, Mischen, Mixen etc. die Sinne verwirrt. Obwohl die instinktive Rohkost meist als Gegenpol zur veganen Rohkost beschrieben wird; Instinktos also auch Tierisches in ihre Nahrungspalette mit einbeziehen, lässt sich meiner Meinung nach auch die vegane Rohkost instinktiv praktizieren. Fleischesser bezweifeln das gern bzw. unterstellen schon bei der Entscheidung für vegan die Schere im Kopf, die anderes, also Ei, Tiermilch, tote Tiere, einfach nicht zulässt. Doch könnte es nicht genau anders herum sein? Wenn du ganz ehrlich mit dir bist und tatsächlich mal all das, was du im Laufe deines Lebens zu verdrängen gelernt hast, wieder zulässt, an dich heranlässt, und auch die sogenannte „tierische Nahrung“ mal im Ursprung ansiehst – also nicht erst als mehr oder weniger für den Verzehr vorbereitetes Stück Fleisch, sondern als lebendes Wesen – würde dich dann nicht dein Instinkt als mitfühlendes Lebewesen direkt zu einer veganen Ernährung führen?

Im Rahmen einer natürlichen, naturbelassenen Ernährung halte ich den instinktiven Ansatz in jedem Fall langfristig für den einzig sinnvollen Weg. Folge deiner (Körper-)intuition! Nicht nur, wenn es um die Ernährung geht übrigens.

Ich esse selbst bekanntlich die meiste Zeit über nicht ausschließlich mono und unverarbeitet, obwohl ich weiss, dass mir damit am Besten geht. Ich bereite einfach so gerne zu, gestalte mein Essen & habe Spaß daran, neue Rezepte zu entwickeln. Doch insgesamt ist meine Ernährung meistens schon sehr einfach; viele Mono-Mahlzeiten, bei gemischten Mahlzeiten esse ich häufig die unterschiedlichen Sachen nacheinander und nicht wild durcheinander, und wenn ich zubereite, dann meist aus sehr wenigen Zutaten, fast ausschließlich unverarbeitete Zutaten, und ich probiere vor dem Mixen und Mischen, ob mir die einzelnen Bestandteile auch für sich schmecken. Letzteres finde ich absolut essentiell! Ein Nahrungsmittel, das dir einzeln nicht schmeckt, in einen Smoothie oder etwas anderes hineinzumischen, um es auf diesem Weg sozusagen in deinen Körper hineinzuschmuggeln, obwohl der dir doch vorher deutlich gesagt hat, dass er es in diesem Moment gerade gar nicht möchte, finde ich total hirnrissig. Respektiere die Signale deines Körpers ebenso wie die deiner Seele, statt einfach darüber hinwegzugehen!

Gut, zurück zur instinktiven Ernährung. Inwiefern kann die denn nun auch vegan vollständig sein? Schauen wir uns doch einmal an, wie sich die Intuition des Körpers bei der Nahrungsauswahl äußert. Zur Beurteilung, ob du etwas in diesem Moment essen möchtest, nutzt du deine Sinne. Und erhältst somit diverse Eindrücke von der angebotenen Nahrung:

  • ist es optisch anziehend?
  • fühlt es sich bei Berührung mit deiner Haut angenehm an? (taktil)
  • riecht es gut? (olfatorisch)
  • Schmeckt es gut? (gustatorisch)
  • Kannst du die Energie des Nahrungsmittels wahrnehmen, macht es dich glücklich es zu essen? (metaphysisch)

Diese Äußerungen sollten übrigens nicht nur vor Beginn sondern auch während des Essens beachtet werden. D. h., du sollst auf keinen Fall zwecks besseren Wetters deinen Teller leer essen, sondern im Gegenteil sofort aufhören, wenn der positive Eindruck während des Essens umschlägt.

Diese letzte Äußerung meiner Körperintuition – das Wahrnehmen der Energie und die Frage, ob mich das Essen glücklich macht bzw. machen würde – lässt mich Tierisches ausschließen. Ja, ich kann die Energie wahrnehmen. Die Energie von LEBEWESEN. Die genauso wenig Nahrungsmittel für mich sind wie du es bist. Und die genauso gern leben wie du und ich. Bist du dir übrigens dessen bewusst, dass du, wenn du Fleisch isst, tatsächlich die Energien des getöteten Lebewesens mit aufnimmst? All das, was sie erlebt haben, die Angst, der Horror, wenn sie getötet werden. Je nach Herkunft auch Schrecken/Angst/Leid ihrer vorhergehenden Lebensbedingungen.)

Und ja, ich bin mir bewusst, dass Pflanzen ebenfalls Lebewesen sind, mit Gefühlen. Allerdings kann ich von den Pflanzen essen, ohne sie zu töten – und praktiziere das mit meiner Ernährung zu mindestens 90% auch so. Ich esse Früchte und Beeren: die zu Ernten schadet den produzierenden Pflanzen nicht, im Gegenteil. Ich helfe ihnen damit, ihre Samen in der Welt zu verbreiten und sich so fortzupflanzen. Nun ja, letzteres gilt natürlich nur, solange ich Kompostklos oder Ähnliches nutze. 😉 Bei Wildkräutern pflücke ich immer nur Teile der Pflanze, vorsichtig, so dass sie weiter leben und wachsen kann. Ebenso mache ich es mit Salat, wann immer ich die Gelegenheit habe, ihn selbst zu ernten. Wenn ich mein Essen kaufen muss und einen Salat kaufe, ist der natürlich komplett abgeschnitten worden. Nüsse und Samen esse ich eher wenig. Hierbei töte ich dann natürlich den Anfang einer potentiellen neuen Pflanze. Wurzeln zu essen (tu ich so gut wie nie) tötet logischerweise ebenfalls die Pflanze. Insgesamt versuche ich, so wenig Schaden wie möglich anzurichten, und es scheint mir durchaus so zu sein, dass ich mit dieser Ernährung weit weniger Schaden zufüge als wenn ich Tiere essen würde. (Ganz zu schweigen davon, dass ja für die Aufzucht der Tiere, die als Nahrung für Menschen produziert werden, auch Unmengen von Pflanzen zum Füttern getötet werden. Wieviele Pflanzen sterben für ein Kilo Fleisch auf deinem Teller?) Bezüglich tierischer „Nahrung“ sollte meiner Meinung nach die oben beschriebene instinktive Beurteilung beim lebenden Tier erfolgen und nicht erst beim getöteten, zerlegten. Früchte und Gemüse werden ja auch ganz beurteilt und nicht vorher irgendwie angerichtet. Doch auch bei sozusagen verzehrfertig bereitgestellten Leichenteilen sagt mir mein Körper über mehrere der oben gelisteten Wege ganz deutlich, dass er das nicht essen möchte.

Es sind also nicht „nur“ ethische Gründe geschweige denn irgendwelche ideologischen Dogmen. Bislang habe ich nicht das Gefühl, dass es meinem Körper dadurch an irgend etwas mangelt. Sollte sich das einmal ändern, oder sollte mein Körper mir doch einmal Verlangen nach etwas Tierischem signalisieren, würde ich allerdings zunächst einmal genauer hinsehen, wonach genau er denn da verlangt. Ob es bestimmte Nährstoffe sind (die sich auch aus anderen Quellen aufnehmen lassen) oder ob vielleicht emotionale Verknüpfungen dahinter stecken. Momentan glaube ich, dass ich einem solchen Impuls nur dann folgen würde, wenn er tatsächlich beim Anblick eines lebenden Tieres auftauchen würde und die Bereitschaft zu töten beinhaltete.

Kürzlich hatte ich ein merkwürdiges Erlebnis: ich sah im Kühlregal in einem Bioladen einen geräucherten Fisch liegen und hatte urplötzlich Appetit auf den Geschmack von geräuchertem Fisch. Das ist mir zum ersten Mal passiert, seit ich aufgehört habe, Fisch zu essen – was nun immerhin schon viele Jahre zurückliegt. Dieses Erlebnis hat mich zuerst sehr verwirrt. Und erschreckt, mir Angst gemacht, vor mir selbst. So ein Moment also, in dem ich die Wahl hatte: Schau ich genauer hin, was da in mir leben könnte & was ich vielleicht nicht sehen will, weil es meinem Ideal von mir selbst nicht entspricht? Schau ich genauer hin, auf die Gefahr hin, zu erkennen & zugeben zu müssen, dass ich mich geirrt habe? Oder verdränge ich diese kurze Aufflackern lieber ganz schnell, um mein Ego zu retten? Ich hab mich für das genauer hinschauen entschieden. Hab darüber nachgespürt: War das nun einfach nur eine Erinnerung meines Körpers an vergangene Genüsse, den geschmacklichen Reiz, oder vielleicht doch ein Hinweis, dass es meinem Körper an irgendetwas fehlt? Falls so, was brauchte mein Körper in dem Moment? Mehr Fett, Omega 3 vielleicht? Oder tatsächlich Fisch? Ein zweiter, gründlicherer Blick auf den toten Fisch, unter Berücksichtigung der oben gelisteten Kriterien ergab ein eindeutiges Nein. Ganz zu schweigen vom Ansehen lebender Fische, verbunden mit der Beurteilung durch meine Sinne. Die Vorstellung, einen Fisch zu töten, oder ein anderes Tier, und dann entsprechend weiter zu verfahren, um an das Fleisch heranzukommen … das pure Grauen. Wie viele Fleischesser*innen wohl tatsächlich dazu in der Lage wären?

Fisch habe ich also nicht gegessen & möchte das auch eindeutig nicht tun. Was ich tatsächlich, zur Überprüfung meiner Wahrnehmungen, meiner Körpersignale, ausprobiert habe, ist Ei. Zwar hatte ich, seit ich vegan lebe, also jetzt seit über 12 Jahren, niemals Verlangen nach Ei. Der Gedanke, damit ggfs mal auszuprobieren, ob mein Körper tatsächlich Tierisches braucht, ist immer mal wieder in meinem Kopf aufgetaucht. (Ausgelöst durch Bemerkungen oder Erzählungen anderer Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, während der von ihnen veganen Ernährung gesundheitliche Probleme bekommen haben.) Im Kontext einer total natürlichen Lebensweise könnte ich mir auch vorstellen, dass mensch einfacher mal an ein (zufällig gefundenes) Ei kommt als z. B. an Honig. Ganz zu schweigen vom Fleisch anderer Lebewesen, welches ja das Töten derselben voraussetzt. Eier sind in meiner Ernährung übrigens früher schon irgendwie aufgefallen. Im Alter von 12 oder 13, noch lange, bevor ich mich für eine vegetarische Lebensweise entschieden habe, konnte ich von einem Tag auf den anderen keine Eier mehr essen. Weil ich beim Anblick eines Eis sofort das Bild des Kükens, das doch eigentlich daraus wachsen sollte, vor Augen hatte. Jahrelang habe ich also Eier (bei ansonsten unveränderter und unhinterfragter Ernährungsweise) nicht mehr angerührt. Irgendwann hab ich dann doch wieder angefangen sie zu essen, und während der Schwangerschaft mit der Tochter hatte ich sogar unglaubliche Gelüste auf Eier und habe ziemlich viele gegessen. Seitdem aber auch nie wieder. Jetzt also. Ei. Ich habe mir von einem nahegelegenen Bio-Bauernhof ein paar von natürlich ernährten und freilaufenden Hühnern gelegte Eier besorgt. Habe die Blockaden in meinem Kopf losgelassen und, die metaphysischen Äußerungen meines Körpers ignorierend, ein Ei aufgeschlagen und von dem Eigelb probiert. Es war nicht schlimm, also nicht eklig oder so. Hat so geschmeckt, wie ich den Geschmack von Ei in Erinnerung hatte (wenngleich ich sie früher nie roh gegessen habe). Es hat aber auch absolut nicht nach mehr gerufen. Nichts mit himmlischer Phase oder auch nur dem Verlangen weiterzuessen. Keinerlei Hinweis meines Körpers, dass er da etwas bekommt, was er lange vermisst hätte. Zum Vergleich: viele Früchte, süße und andere, und auch viele Wildkräuter, wenn ich sie zum ersten Mal gegessen habe oder nach langer Pause wieder, bewirken tatsächlich dieses „Gib mir mehr davon“-Verlangen bei mir. Den himmlischen Geschmack. Deutliche Zeichen, dass mein Körper darin etwas findet, was er braucht. Davon war bei dem Ei absolut nichts zu bemerken. Ich habe das eine Eigelb aufgegessen und abgewartet, was passiert. Nach etwa einer Stunde hatte ich wieder Hunger und habe dann Grünzeug gegessen. Auf mehr Ei hatte ich null Appetit, auch am nächsten Tag nicht. Im Gegenteil, am nächsten Tag empfand ich die Vorstellung, erneut Ei zu essen als abstoßend und habe die übrigen Eier dann weggegeben. Die einzige erkennbare körperliche Folge des gegessenen Eis war eine leicht gebremste Verdauung. Auch hatte ich in den folgenden Tagen eine seelisch-emotional sehr extreme Erfahrung; allerdings passiert da bei mir im letzten Jahr ständig so viel, dass ich nicht wirklich sagen kann, ob es da einen Zusammenhang gab.

Soviel also dazu. Ohne auf andere Menschen verallgemeinern zu wollen: für mich bestätigen diese Erlebnisse sowie alle intuitiven Signale aus meinem Inneren, dass ich mit meiner veganen Ernährung auf dem für mich richtigen Weg bin.

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Kürbisliebe & ein Rezept für dich

Was haben Zuckermelonen, Zucchini, Schlangengurken & Hokkaidokürbis gemeinsam? Genau, sie gehören alle zur Familie der Kürbisgewächse. Andere Melonen und andere Kürbissorten ebenfalls. Und was für eine wundervolle Familie: durch die Vielfalt schon von sich aus ein abwechslungsreiches Grundnahrungmittel, welches sich zudem (auch) in der Rohkostküche auf vielerlei Arten verwenden lässt. Wenn du mir auch bei Instagram und/oder Facebook folgst, hast du es schon oft gesehen: Zucchini kann ich täglich essen, ohne dass sie mir je langweilig werden.

Dabei gehören dabei die Zucchini zu den eher jungen Familienmitgliedern; der Gartenkürbis soll hingegen die älteste Nutzpflanze der Neuen Welt sein. In Spanien und Portugal gehört der Kürbis rund ums Jahr zum Standardangebot am Marktstand und wird dort in frisch von den teilweise riesigen Gemüsefrüchten geschnittenen Stücken verkauft. Heimisch sind die diversen Kürbisgewächse auf allen fünf Kontinenten.

Während ich also Zucchini wie auch alle Arten von Melonen schon seit Jahren liebe und häufig esse, fand ich Kürbisse selbst, also Hokkaido, Butternut, Gartenkürbis etc bislang nicht so aufregend. Das hat sich in diesem Frühjahr geändert. Warum auch immer – vielleicht brauchte mein Körper das reichlich in dem orangeroten Fruchtfleisch enthaltene Beta-Carotin als Sonnenschutz in der starken Sonne Portugals? Das wäre hier in Deutschland jetzt allerdings gerade nicht nötig; dennoch schmecken mir Kürbisse noch immer himmlisch und ich freue mich, dass auch hier jetzt die ersten einheimischen Kürbisse auf den Märkten auftauchen.

Meistens genieße ich Kürbis, wie alles, am liebsten einfach so. Schneide mir Stücke davon ab & ess sie einfach, wie sie sind. Ich liebe es ja aber bekanntlich auch, meine Kreativität in der Küche auszutoben und auch da lässt sich viel mit Kürbis anstellen. Außer für rohe Suppen, Bro(h)t & Dipps eignet er sich auch für süße Kreationen.

Farbenfroh, lecker & fettarm: Kürbis- & Schoko-Creme

Mit Kürbis & Kokosmus gefüllte Schoko-Pralinen. Njam!

Kürbis-Schoko-Herzen. Ungewöhnlich & einfach köstlich.

Besonders gut gefällt mir die geschichtete Kürbis-Schoko-Creme: aus nur zwei bis vier Zutaten ist sie schnell zubereitet, fettarm, leicht & sehr bekömmlich. Hier ist das Rezept für dich – naja, das ungefähre Rezept. Alle drei Kreationen sind sehr spontan entstanden & ich habe es versäumt, mir die genauen Mengen aufzuschreiben. Es kommt aber auch nicht so genau drauf an; experimentier ruhig ein bisschen herum.

Kürbis-Schoko-Creme

Zutaten:

  • Kürbisfruchtfleisch (ich hab Hokkaido verwendet)
  • Dattelmus aus eingeweichten Deglet-Datteln (die bekommst du z. B. hier in Rohkostqualität)
  • optional: Kakaopulver (hier bekommst du welches in Rohkostqualität)
  • optional: Zimt

Zubereitung:

Für das Dattelmus weichst du die entsteinten Datteln über Nacht in Wasser ein & pürierst sie am nächsten Tag, z. B. im Blender. Für die orangene Creme pürierst du Kürbis (dafür brauchst du einen etwas stärkeren Mixer. Ich benutze den Vitamix.) mit etwas Dattelmus & optional einer Prise Zimt.
Für die Schoko-Creme verwendest du entweder nur Dattelmus, oder du vermischt es mit etwas Kakaopulver und/oder fügst nach Belieben eine Prise Zimt hinzu.
Nun schichtest du einfach beide Cremes abwechselnd in Dessertgläschen. Als Deko passen z. B. Kakaonibs oder Kokosraspel gut.

Mehr ganz einfache, fruchtige, fettarme Rezepte findest du im eBook „Super-einfache fruchtige Rezepte“ – für mehr Info dazu einfach hier klicken.

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