(f)roh & frei leben. silkes roh-vegane welt.

Schwermetalle, Algen & überraschende Post

Diese Woche gab es, in Gestalt des Paketboten, mal wieder eine schöne Demonstration, wie das Leben (das Universum … oder wie immer ihr es nennen mögt) uns das bringt, was wir gerade benötigen. Oder eher: wie unsere Gedanken Dinge in unser Leben ziehen können: er brachte mir ein Päckchen aus Deutschland, sah nach einer Warenlieferung aus, dabei hatte ich doch gar nichts bestellt?!? Die Überraschung stellte sich als eine Dose Afa-Algen Presslinge von Keimling heraus … mit der Frage, ob ich die vielleicht mal ausprobieren möchte. Und hier darüber schreiben.

Wer meinen Blog schon eine Weile liest, weiss, dass ich von Nahrungsergänzungsmitteln eigentlich gar nichts halte, zumindestens nicht für mich, sondern die Natur & das, was sie mir liefert, bevorzuge. Nun habe ich vor Kurzem ein paar interessante Dinge herausgefunden. Wie so viele hatte ich bis vor einigen Jahren eine Menge Amalganfüllungen in den Zähnen. Quecksilber. Schwermetall. Ganz und gar nicht gesund. Die Füllungen habe ich mir bereits vor Jahren, lange vor der Rohkost, entfernen lassen, eine regelrechte Ausleitung der Schwermetalle habe ich aber niemals gemacht. Vor allem deswegen, weil ich damals keine Ahnung hatte, dass so etwas nötig sein könnte.

Nun führt ja schon eine rohköstliche, insbesondere eine urköstliche Ernährung mit vielen Wildkräutern, wie ich sie seit Jahren praktiziere, zur Entgiftung des Körpers. Somit auch zur Ausleitung solcher Rückstände. Wobei es zum einen nach so vielen Jahren nicht-natürlicher Ernährung halt eine Weile dauern kann. Und zum anderen zur effizienten Entgiftung neben der Ernährung eine möglichst natürliche Lebensweise, mit wenig Stress, viel Bewegung, viel Sonne notwendig ist. Aspekte meiner Lebensweise, an denen ich noch arbeite … 😉

Für die Ausleitung von Schwermetallen werden allenthalben Algen empfohlen, da sie ebenfalls die Fähigkeit haben, Schwermetalle zu binden. Diese Fähigkeit ist, soweit ich das verstanden habe, dem hohen Chlorophyll-Gehalt zu verdanken – was bedeutet, dass auch Wildkräuter & andere dunkelgrüne Blattpflanzen (Petersilie, Koriander, …) das können. Offenbar weiss mein Körper das auch & es ist der Grund, warum ich das ganze Grünzeug, besonders Algen, seit Jahren so gern esse. (Wobei die Frage ist, ob die Nordseealgen, die ja ebenfalls nicht ganz frei von Schwermetallen sein dürften, dabei überhaupt weitergeholfen haben?!?) Leider habe ich hier auf Teneriffa nicht nur noch keine frischen Algen finden können, sondern zudem sind jetzt im Sommer, wie schon erwähnt, auch die Wildkräuter sehr knapp. Oft greife ich deshalb ohnehin schon auf eingeweichte, getrocknete Algen (aus Deutschland bestellt) zurück. Sowohl frische als auch eingeweichte getrocknete Algen kann ich aber nur in begrenzter Menge essen – bis ich satt bin. Oder eher voll: denn mein Appetit darauf ist meistens größer als die Kapazität meines Magens. So sehr verlangt mein Körper danach. Mit Wildkräutern geht es mir genauso. Weshalb ich in Anbetracht meiner neuen Erkenntnisse überlegt hatte, das Ganze ein wenig zu beschleunigen & vielleicht doch mal eine Ausleitung mit konzentrierten Algen auszuprobieren. So richtig dazu durchringen konnte ich mich allerdings bisher noch nicht – irgendwie hat mich die Vorstellung, NEMs, Tabletten, irgendetwas so Unnatürliches zu mir zu nehmen, abgeschreckt. Wenn überhaupt, kämen selbstverständlich nur pure Algen, ohne weitere Zusatzstoffe & in Rohkostqualität in Frage. Und – tadaa, da kam das Päckchen. Zumindest die eben genannten Kriterien erfüllen die Afa-Algen-Presslinge schon mal. Sie bestehen nur aus unter 40°C getrockneten, gemahlenen Afa-Algen – nicht-gezüchtete oder -kultivierte Wildalgen.

Neugierig bin ja eh immer, die Tochter auch, also haben wir gleich mal probiert & je einen Pressling pur gegessen. Hm. Der Geschmack ist okay, bisschen trocken halt. Und sie kleben überall an den Zähnen fest. Dunkelgrüne Zungen hatten wir außerdem danach :). Naja, lesen hilft – auf dem Etikett wird vorgeschlagen, die Presslinge im Mörser zu zerstoßen & in ein Getränk zu mixen. Was wir folglich als nächstes ausprobiert haben. Mörser hab ich nicht, aber der Personal Blender tut’s ja auch. Das Algenpulver hab ich dann mit einer Handvoll Papaya & etwas Wasser zu einem seeeeehr grünen Smoothie gemixt. Lecker!

Das Etikett informiert außerdem über den Reichtum der Presslinge an sekundären Pflanzenstoffen & die mögliche stimmungsaufhellende Wirkung. Die ich so erstmal nicht feststellen konnte – allerdings braucht meine Stimmung auch grad keine Aufhellung & an einem Mangel an sekundären Pflanzenstoffen leide ich gewiss auch nicht 🙂

Da die Presslinge nun also so unverhofft & passend zu mir gefunden haben, werde ich mal eine „Ausleitungskur“ damit versuchen. Der Inhalt der Dose sollte für ca 60 Tage reichen. Mal schauen, wie’s mir damit geht … ich werde weiter berichten!


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