(f)roh & frei leben. silkes roh-vegane welt.

Wie wichtig ist „Bio“?

Welche Bedeutung hat eine pestizidfreie Ernährung für das Wohlbefinden? In Deutschland habe ich fast ausschließlich unbehandeltes Obst & -Gemüse gegessen – aus Bio-Anbau oder zwar unzertifizierten, aber für mich vertrauenswürdigen Quellen. Es gab wenige Ausnahmen, zu denen beispielsweise türkische Wassermelonen oder Durian und Kochbananen aus dem Asia-Laden gehörten – das alles haben wir gut vertragen, sei es, weil es nicht so stark behandelt worden war oder auch, weil durch die eher dicke Schale die Pestizidbelastung der essbaren Fruchtteile nicht so hoch war. Gelegentliche Experimente mit anderen nicht-biologisch angebauten Früchten (z. B. Kirschen, Kakis, Litschis) sind mir hingegen nicht gut bekommen, meist hat mein Körper umgehend mit Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen reagiert. Ebenso war es bei meiner Tochter.

Hier auf Teneriffa ist die Bioversorgung bei weitem nicht so gut wie in einer deutschen Großstadt. Es gibt auch hier Bioläden & Bio-Anbau, aber seltener, schwieriger zu erreichen. Und zu finden: zweifellos werden wir auch hier unsere Quellen finden, aber momentan müssen wir überwiegend auf Nicht-Bio-Früchte zurückgreifen.

Grünzeug bekommen wir aus eigenem Anbau hier auf der Finca, unbehandelt. Avocados, Bataten & Orangen haben wir letzte Woche in Bio-Qualität bekommen, ausreichende Mengen für ca 1 Woche. Tomaten gabs auch, aber die haben nur 2 Tage gehalten. Alles andere kaufen wir im normalen Handel, viel aus regionalem Anbau … aber ich fürchte, die Canarios sind überwiegend nicht gerade zimperlich mit dem Gift, das sie über ihre Pflanzen sprühen …Einen Bioladen haben wir mittlerweile auch gefunden, in Icod, aber der bietet keine frische Ware an. Genaugenommen sind die einzigen für uns interessanten Produkte dort Mandeln und Rosinen (von Rapunzel immerhin).

Wie kommen wir nun damit zurecht? Auf einiges – z. B. Trauben und Tomaten – verzichten wir. Wir bevorzugen dickschaligere Früchte wie Melonen, Kokosnuss und Bananen. Und schälen alles: Kakis, Äpfel (die mir hier überhaupt nicht schmecken, aber die Tochter wollte letzt gern welche haben), Kiwis, Papaya (die hier übrigens bei weitem weniger süß sind als die aus Südamerika importierten, die wir aus Deutschland kannten) … Außerdem gibt es immer viel Wildgrün, viel Sonne, viel frische Luft, viel Bewegung als Gegengewicht. Zwar bemerke ich kleinere Missbefindlichkeiten: ein Pickel am Kinn, ein leichter Ausschlag in der Ellenbeuge; aber insgesamt geht es uns gut & auch wenn das so sicher nicht optimal ist, kommen wir damit über die Runden.

Und schließlich: beim Picknick in der warmen Sonne (im T-Shirt!), oberhalb eines wild zerklüfteten, mit Aloe und Opuntien bewachsenen Barranco, mit herumhuschenden Eidechsen & Blick auf den Atlantik … da spielt das Essen ohnehin eine untergeordnete Rolle!

Irgendwo im Osten von Teneriffa

Am Rande eines der vielen Barrancos hier

Unser Picknick-Platz


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Ein Kommentar zu “Wie wichtig ist „Bio“?
  1. cherimoya sagt:

    ich kenne das aus meine Heimat, ist schon anstrengender auch als hier in Deutschland, ich bin hier schon schön verwöhnt 😉

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