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SuperheROH seit 25 Jahren: Dirk Riske

Vielen auch bekannt unter seinem Nickname „Durian“, lebt Dirk Riske seit fast 25 Jahren roh & vegan, hat sich selbst mit der Rohkost von Lebertumoren geheilt & zeigt nicht zuletzt durch seinen gut trainierten Körper, was mit veganer Rohkost & natürlichem, eigenverantwortlichem Leben möglich ist.

Hier erzählt er über seine Rohkost-Reise:

Dirk: Hallo, ich bin vor fast 25 Jahren dazu gekommen.
Ich lebe 100% vegan und roh, wie man sagen würde; sicherlich kann es mal sein, dass ich unbemerkt nicht die richtigen Nüsse habe, wo ich nicht genau weiß, ob sie wirklich roh sind. Jedoch achte ich darauf.

Die Veränderungen waren offensichtlich, ich bin gesundet und hatte mich von meinen Lebertumoren geheilt. Natürlich nahm ich zu Beginn ordentlich ab, aber ich baute bei der gleichen Nahrung auch wieder auf. Ich wurde sehr ausdauerfähig und lief 120km an einem Stück. Als ich neben der Frohkost Ausdauersport betrieb, hatte ich natürlich nicht so viel Masse. Als ich wieder moderater joggte, nahm ich auch an Körpersubstanz zu; nebenbei machte ich immer ein wenig Muskelübungen. Also körperlich wurde ich fitter! Dabei hatten mir auch die frisch gepressten Säfte sehr geholfen, die ich mit einen Champion Entsafter oder Green Power zubereitete.

Psychische Symptome kann man auch beschreiben, ich würde das so in meinen Worten fassen: Ähnlich wie unsere Nahrung Licht ist und durchlässig, ähnlich wurde auch mein psychisches Licht. Ich merkte wie ich viele Dinge im Leben nicht mehr wollte und auch nicht mehr konnte. Ich wurde noch sensibler und hatte so meine Schwierigkeiten mit der animalischen Art mancher Zeitgenossen fertig zu werden, im Gegensatz zu der Zeit als ich noch ein Alles- Esser war. Ich hatte das Gefühl, durch die Rohkost auf so manche psychischen Elemente draufgestoßen zu werden. So hatte ich die Möglichkeit alte anerzogene Muster z.B. aufzulösen.

Ich lebe im Süden Bayerns am Alpenrand bei Bad Tölz und bin aus meinen alten Beruf ausgestiegen.

Da ich ohne ein Vorbild zur Rohkost kam, so kann ich nur auf die Tiere hinweisen. Da hatte ich hingeschaut aber auch nach dem Schöpfungsbericht der Bibel. Ich bin der Meinung, jeder sollte „seinen Weg“ gehen. Wenn ich mich heute umschaue und sehe die ganzen jungen Rohköstler, die alle nur kurz dabei sind und schon jetzt den Lehrmeister raushängen lassen und Vorbild sein wollen, ohne die langjährige Erfahrung gemacht zu haben, so ist das etwas beängstigend. Das Ego spielt dabei eine große Rolle, im Mittelpunkt stehen zu wollen.
Jedoch wird dabei vergessen, wenn man mit Rohkost anfängt, dass man sich zu Beginn immer besser fühlt aber wie sieht es nach 10 oder 20 Jahren aus?

Deswegen sehe ich mich in weiteren 10 Jahren so, dass ich an Erfahrungen gewonnen habe und diese auch ehrlich weiter gebe, wenn die Menschen interessiert sein sollten. Ich sehe Familie, Sonne und seelische Ausgeglichenheit, meine Kinder usw.

Neben der Rohkost gibt es aber so viele schöne andere Dinge, die ich genieße, und das sind eben meine Kinder, aber auch das Wandern in den Bergen, die Fotografie, die Kultur deutscher Länder usw.

Deswegen: Rohkost ist Nahrung, die Freude bereiten kann. Rohkost ist nicht alles, denn die Liebe erkennt das Wesentliche und das kann bei unserem Tischnachbarn sein, der gerade seine Kochmahlzeit zu sich nimmt.

Silke: Du lebst mit Kindern zusammen, essen die auch nur roh?

Dirk: Meine Kinder essen zur Zeit noch roh! Damit meine ich, dass es sich mal ändern kann!

Silke:Wie geht ihr mit dem Essen in der Familie um, wie gestaltet ihr eure Mahlzeiten, was machst du, wenn die Kinder nach gekochtem Essen fragen?‘

Dirk: Noch fragen meine Kinder nicht nach gekochtem Essen, weil sie dieses nicht kennen und zu jung sind! Kinder, die Gekochtes kennen und mal probiert haben, wollen es immer wieder und fragen auch danach. Meine Tochter Daya wohnt nicht bei mir. Mein Sohn Joel wird noch gestillt und deswegen gibt es da noch keinen Mahlzeitenplan.

Silke: Wie gehst du mit Essen in Gesellschaft um – Einladungen bei Nicht-Rohköstlern, Restaurantessen etc?

Dirk: Solche Einladungen habe ich nicht. Mein Bekanntenkreis besteht weitgehend aus Rohköstlern, ansonsten werde ich nur irgendwo hingehen, wo meine Essgewohnheit akzeptiert wird.

Silke: Hast du einen besonderen Rat für Menschen auf dem Weg zur Rohkost?

Dirk: Ja, den habe ich, insbesondere jetzt, wo so viele Rohköstler den Markt fluten. Geht euren eigenen Weg! Was für den einen gut ist, muss es noch lange nicht für dich sein! Beobachte dich und die Reaktionen deines Körpers und verändere und prüfe, ob es gut so ist. Jeder hat seine eigene Geschichte und Vorbelastungen und deswegen ist mein Weg nicht unbedingt dein Weg!

Dem kann ich mich nur anschließen & danke Dirk herzlich für seine Zeit & fürs Teilen!

Eine ausführliche Beschreibung von Dirk’s Weg zur Rohkost könnt ihr auf seiner Seite nachlesen.


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Ein Kommentar zu “SuperheROH seit 25 Jahren: Dirk Riske
  1. Dirk Durian sagt:

    Hallo Silke,

    ich danke auch dir dafür!

    Gruß und Liebe wünscht

    Dirk

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